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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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kung der Gymnastik, die ganze Kunst immermehr in Verfall eben so kommen muste, alsjeder Handel durch die ertheilte Monopolien.Nach und nach wurden überal so viele Gym-nasien erbauet, daß man zuletzt fast in keineStadt kam, in welcher nicht ein solcher allge-meiner Uebungsplatz gefunden ward. DenGriechen folgten nachher die Römer hierin nichtallein, sondern letztere übertrafen die ersternweit an Pracht und Schönheit in den Gebäu-den, als wovon man noch heutiges Tages anden Ueberbleibseln und Ruinen noch hinreichen-de Beweiſe erhalten kann. Und obwol freilichbei den Griechen die bekannten olympischenSpiele zur Erlangung der Fertigkeit in denLeibesübungen, das Volk ganz ungemein müßenaufgemuntert haben; so ist es doch auch ge-wiß, daß die Römer es ebenfals hieran nichtermangeln ließen. Plinius schreibt, (a) daßwenn die Spiele angefangen wurden, jeder-mann auch selbst der Senat aufgestanden sey:nicht weniger hätten die Spieler das Recht,ganz nahe bei dem Senat zu sitzen und sich umalle Aemter bewerben zu können. Auch schreibtVegetius (b) daß diejenigen, welche den Un-terricht in den Leibesübungen ertheilten dop-delte Besoldung gehabt hätten; dahingegen wä-re denjenigen Soldaten, welche in ihren Uebun-gen(1) Lib. 16. C. 4.(b) De re militari L. I. C. 13.