folgten die Athenienser, welche nach der Er-zählung von Pausanias und Suidas drei ver-schiedene Gymnasien erbaueten; überhaupt ließenaber die alten Griechen keinen Fremden zu ih-ren olympischen Spielen zu, sondern sahensolche als Barbaren an. Nicht minder wurdeallen Selaven, und denen welcher Herkommennicht völlig bekannt war, der Antheil an die-sen Spielen versaget. Jedoch muß man nichtglauben, daß sie nur allein den Adel, oder dievornehmsten der Republik hinzuließen. Dieswar gar nicht, sondern es brauchte einer nurfrei, und unter ihnen von ehrlichen Eltern ge-bohren zu seyn, so ward er eben so gut zuge-laßen, wie der Sohn des ersten so am Staats-ruder saß; er mochte auch sonst eine Profeßionhaben, welche er wolte. Athenäus erzählt (a)daß einer der ersten, welcher in dem olympi-ſchen Spiele kämpfte, Nahmens Rorebe, nichtsanders als ein Koch gewesen: und ein andererNahmens Augon hatte sich ebenfals den Preißbei diesen Spielen errungen, obschon er nichtsmehr, als ein Hirte war. Dieses erhellet fer-ner noch mehr aus der Anrede, welche dieRichter, so darüber urtheilen musten, ob einerzugelaßen werden solte, oder nicht, und Ago-nothetes genannt wurden, hielten. Sie spra-chen nemlich zuerst nach dem Philostrat (b)B 2die-(a) Deipnos. L. 9. C. 7.(b) Vita Apoll. L. 5. C. 42.
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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