aber doch auch zuweilen sehr unphilosophischmit den gymnastischen Uebungen eingerichtethaben. Denn zufolge dem Plato, (a) rieth eran, einen kleinen Spatziergang von Athen nachMegara, welches zwanzig Stund war, zu ma-chen; und daß, so bald man bis an die Mau-ren der lezten Stadt gelanget wäre, man gleichwieder zurückkehren solle. Nicht weniger warfHippokrates, der doch sein Schüler gewesenwar, ihm vor: daß er verschiedene mit Fiebernbefallene Kranken dadurch umbrächte, daß erſelbige allerlei Leibesübungen als z. E. Spatzie-ren gehen, Ringen rc. verrichten ließ; wohersie dann mit allerlei Entzündungen; Kopfwehebefallen; und anstatt gestärket zu werden blas,und entkräftet wurden. Da er aber der An-fänger hierin war, so muß man ihm dafür et-was zu Gute halten. Es wurden auch nachheröffentliche Gebäude aufgeführet, in welchennicht allein zur Erlernung der Gymnastik dergehörige Unterricht gegeben wurde; sondernworinn jeder (die Sclaven ausgenommen) sichin derselben Vervollkommung weiter üben konn-te. Ein solches Gebäude ward Gymnasiongenannt. So viel man wissen kan, haben dieLacedämonier zu allererst eines gebauet. Diesenfolg-venum, essetque valetudinarius, miscens Gymnasticammedicinae, primo quidem seipsum, deinde & poste-ros multo taedio affecit. Quonam pacto! Longauquippe sibi mortem praestitit. &c.(a) In Phædr.
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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