ben ſcheinet; ſo merkte er, daß gewiße Leibes-übungen seine körperliche Leiden verminderten.Dieses machte ihn noch aufmerksamer; er ent-warf daher nicht allein gewiße Vorschriften,nach welchen diese oder jene Bewegungen, die-sem oder jenem Menschen nützlich werden könn-ten; sondern er sahe noch ausserdem ein, daßzur Erreichung dieses Endzwecks es zu gleicherZeit durchaus nothwendig ſeye, eine gewißeDiät bei den Leibesübungen zu beobachten. Danun in denen Zeiten die Wissenschaft in derArzneikunst mehr in einer Sammlung von blo-ßen Erfahrungen bestand, mithin noch keinealgemeine Regeln existirten, so wundern Siesich nicht, daß man diesen Herodikus nichtallein als den Erfinder der medicinischen Gym-nastik, sondern auch als den der Diätetik an-sahe. (a) Plato, dem in seiner projecktirtenRepublik alle diejenigen Leute gar nicht dien-ten, welche sich aus Sorge für ihren Körperverzärtelten, machte sich derohalben über denHerodikus wegen seiner Leibesübungen, unddieserhalb gegebenen diätetischen Vorschriftenlustig, und spottet seiner offenbar, als einesMannes, der aufs beſte genommen ſich zwar einsieches Leben hätte verlängern, sich aber dochnie genesen können (b) Herodikus muß esaber(4) Le Clerc Hist. de la Medec. P. I. L. II. C. VIII.(b) De Republ. Dial. III. — wo er unter andern sagt:Herodicus quum esset exercitandorum n. 1. aer Ju-2r venum,
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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