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Rheinisches Album oder Beschreibung, Geschichte und Sage des Rheingaues und Wisperthales mit der Umgegend
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Ütatnj. 15

Geistlichen, oder zwischen Bürgern und Patriciernaus. 1332 hatten, letztere einen Streit zusammen,der damit endigte, dass viele der überstolzen Pa-tricicrfainilicn aus der Stadt vertrieben wurden.Eine spätere und in ihren Folgen wichtigere Fehdemit den tapfern Baiernherzogen nahm einen soschlimmen Ausgang, dass Mainz in ungeheureSchuldenlast gestürzt und so durch erschütterten,später noch mehr verringerten Wohlstand, seinUntergang vorbereitet wurde. Dazu kamen, wäh-rend auch die Kämpfe mit der Geistlichkeit stetsfortgedauert hatten, im Jahre 1420 neue bürger-liche Unruhen und neue Auswanderungen desAdels, worunter die zum Fürstenberg, zum Jun-gen, Humbracht, Gelthuss, flrnx/lcisch u. a.

Durch die Vermittlung des Kurfürsten Conradund der Städte Worms, Speier und Frankfurt kamendlich im Jahre 1430 eine Aussöhnung zwischenden Allen und Gemeinen unter den Bedingungenzu Stande, dass der Ralh künftighin aus 36 Glie-dern, nämlich 12 Patriziern und 24 Gemeinenbestehen; dass unter den 3 Bürgermeistern einerans den Patriziern und zwei aus den Gemeinengewählt, es auch so mit den Rechenmeistern ge-halten werden sollte; dass zu den Kammern,worin der Stadt Siegel und Freiheiten verwahrtlägen, der Bürgermeister der Alten einen Schlüs-sel, einen zweiten der Bürgermeister der Gemei-nen und den dritten die zünftige Gemeinde inVerwahr haben, Gleiches auch bei den Rechhernin Ansehung der Archive, Register und Stadtkasse

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