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reichischen in der Nähe der Schustergasse gele-genen Caserne befand sich das Universitätsgebäude,das sogenannte Jesuiten-Collegiuni; das hinterdem Hof /um Gutenberg gelegene Lyceum, zumSeminar für Geistliche bestimmt, hat jetzt preus-sisches Militär in seinen Mauern, die österrei-chische Caserne auf dem Flachsmarkt gehörte denGrafen Stadion, die beiden der Artillerie und Ca-vallerio jetzt angewiesenen Gebäude auf der gros-sen Bleiche, der Löwenhof und das goldene Rossgenannt, waren der alte und neue churfilvstlicheMarstall. „
Das merkwürdigste von den Festungswerkenin und um Mainz ist die VitaUelle. Sie ward zuAnfang des dreissigjährigen Krieges von dem Kur-fürsten Schweikard von Kronberg nach alter nie-derländischer Art angelegt und dcsshalb Schwei-kardsburg genannt, unter der Regierung des Kur-fürsten Johann Philipp von Schönborn in denJahren 1659->--1601 aber so geändert, wie wirsie noch sehen. Innerhalb ihrer Umfangsmaucrnliegt der Eichelstein, von welchem wir bereitsoben gesprochen haben; er soll KM) Fuss hochgewesen sein und an seiner Basis einen Umfangvon 132 Fuss gehabt haben. Kurfürst FranzLothar liess im Jahre 1698 eine innere Höhlungfür eine Wendeltreppe brechen, bei welcher Ar-beit man sich Überzeugte, dass das Ganze auseiner dichten Gussmauer bestehe; gegenwärtig be-trägt die Höhe des über die Erde hervorragendenTheils dieses Monuments noch 42 Schuhe, wäli-