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Rheinisches Album oder Beschreibung, Geschichte und Sage des Rheingaues und Wisperthales mit der Umgegend
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deren Aufzählung zu weit führen würde. Denreichsten Schatz aber besass der Dom in einemausserordentlich grossen Vermögen an liegendenGütern, an Zehnten, Renten und Gefällen, welche,als der französische Revolutionskrieg sich an denRhein gewälzt hatte, in dem allverschlingendenAbgrunde der Säkularisation und der Verschleu-derung der Nationaldomänen sein Grab fand *).Doch kehren wir jetzt zu unserm eigentlichenZwecke zurück und betrachten wir in Kürze dienoch übrigen Sehenswürdigkeiten unseres vicler-fahrenen Mainz. Fast ebenso als wie der Domund von demselben Erzbischof Willigis im Jahre990 erbaut, ist

Die St. Stephans-Kirche, in der Nähe desGauthores, mit einem 210 Fuss hohen Thurme,wo, da er alle anderen Thürme der Stadt über-ragt, in den letzten Zeiten der französischen Re-gierung ein Telegraph angebracht war. Anfäng-lich von Holz, wurde sie im 11. Jahrhundert vonStein erbaut und endlich wegen Huufälligkeit inder Mitte des 13. Jahrhunderts durch den Krz-bischof Peter von Aichspalt oder Aspelt mit allerPracht der damaligen Zeit so fest und dauerhaftaufgeführt, dass sie noch jetzt nach 600 Jahrenunversehrt dasteht. Willigis liegt in dieser ehr-

*) 8. Job. Wetten Geschichte un'l Heschreilmnß desDomes zu Mainz. Mainz, hei C. (' Kunze. litr.J>Ein unentbehrliches Werlschen für die Beschauerlies Domes.