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Rheinisches Album oder Beschreibung, Geschichte und Sage des Rheingaues und Wisperthales mit der Umgegend
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würdigen Kirche begraben; sein Messgewand, einschwerer gclbseidner Stofl', welches mehrere hun-dert Jahre seine Gebeine umhüllt hatte, wird nochdaselbst gezeigt. Im Schiffe der Kirche und hin-ter dem Hochaltar sind einige schöne Gemäldeunbekannter Meister aus der altdeutschen Schule.Die St. Chrhtophs-Kirche bestand schon 893als Capclle und wird schon in Urkunden von1252 als Pfarrkirche genannt. Hier befindet sichein wunderthätigcs Crucifix.

Die 1754 neu erbaute und in ihrem Innernmit reichen aber geschmacklosen Verzierungenüberladene St. Peters-Kirche, Hofpfarrkirche un-ter der churfürstlichen Regierung. In ihr sindschöne Deckengemälde von Appiani und Leiters-dorfer, auch ein vortreffliches Gemälde von Hoi-del»»ff über dem Seitenaltar zur Linken des Chors,eine Scene aus dem Leben des heil. Nikolaus vor-stellend. An dem einfachen Portale befindet sichüber dem Fronton ein bemerkenswerthes kolossa-les Standbild der Jungfrau Maria.

Die lynatius-Kirche auf der Capuzincrgassc,zwar thurmlos aber in schönem Styl erbaut underst 1770 vollendet. Das Portal ist mit Säulendorischer Ordnung, ihr Inneres mit trefflichenGemälden, besonders mit einem Altarbilde vonJ. Zick, die Dreifaltigkeit in einer Glorie dar-stellend , geschmückt.

Die Emmcrans - Kirche, eine der fünf Stadt-pfarrkirchen, stand schon, nach alten Documcnten,