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Rheinisches Album oder Beschreibung, Geschichte und Sage des Rheingaues und Wisperthales mit der Umgegend
Entstehung
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Aufwand erbaute, um die Hälfte seines Raumeserweitert. Sogar der unheilvolle dreissigjährigeKrieg mit seinen Schrecken und Verwüstungenging ohne besondere Unfälle an dem Gebäudevorüber. Zwar erzählt die Sage, dass GustavAdolph, König von Schweden, welcher im Jahre1632 die Stadt Mainz feindlich besetzte, im Wi-derspruche mit den wesentlichsten Punkten derabgeschlossenen Capitulation, den Hefohl gegeben,alle Kirchen, Capellen und Klöster der Stadt nie-derzurcissen, und so auch dem Dome die Ver-nichtung nahe bevor gestanden habe, besondersda die schwedischen Ingenieure den Vorschlaggemacht hätten, ihn mit Pulver in die Luft zusprengen und an seiner Stelle eine Sternschanzeerbauen, dass es jedoch der dringenden Fürbittedes französischen Gesandten, Marquis de lieize,gelungen sei, die Ausführung dieses Planet zuverhindern, der Schwedenkönig aber dann, zumZeichen, dass die Zerstörung der Kirche in seinerGewalt gestanden, die Ecken der Pfeilerbasen ab-schlagen liess, auch mit eigner Hand an den Pi-lastern zu beiden Seiten des Eingangs vom I, eich-hofe her einige Stücke weggehauen habe; nochheute nennt man die in der That vorhandenenLücken an diesen Pilastcrn den SchwettenhieJ,.Auch in dem Kriege mit Frankreich, der von16 88 _ 1697 die Kheinlandc und besonders diePfalz verwüstete, entging der Dom glücklich al-len Gefahren, welche ihm während der verheeren-den Belagerung von 1689 drohten, obgleich durch