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.seil und auf öffentlichen Plätzen mit Lanzen,Schwertern und Keulen bekämpften. Seine An-hänger bemächtigten sich des Domes, schufen ihnzu einem festen Standlager um und machten, gleichden Juden im Tempel zu Jerusalem, Ausfälle dar-aus auf ihre Gegner. Der Zwist der Parteienentbrannte immer heftiger, die Gährung wuchsvon Tag zu Tag, endlich drangen die Feinde Ar-nolds mit bewaffneter Hand in den Dom, entweih-ten den Tempel Gottes durch das Geräusch derWaffen, wurden wieder zurückgetrieben, drangen,nachdem sie den bischöflichen Pallast zerstörthatten, von Wuth hingerissen, abermals in den-selben, vertrieben Arnolds Anhänger, setzten dieKirche in Verthcidigungsstand, erbrachen die Ge-wölbe, raubten den Schatz und Kirchenschmuckund vollbrachten Frevel aller Art. Und bei sol-cher Stimmung der Gemüther wagte es der Erz-bischof noch, heimlich mit geringer Bedeckung indie Stadt zu kommen! Als die Hiirgcr seinen Auf-enthalt in dem Jakobsberger Kloster vor demGauthore erfuhren, eilten sie in Masse dahin, be-lagerten und erstürmten das Kloster, das sie inBrand steckten und ermordeten ihren Kurfürstenmit kannibalischer Wuth. Drei Tage lag seineLeiche dem Spott und Hohn preisgegeben, nachdiesen brachten sie die Chorherren des Liebfrau-enstiftes in der Stille der Nacht heimlich wegund begruben sie unter heissen Thräncn in derMitte des Chors ihrer Kirche im Jahre 1160.Zwar wurden die Bürger von Mainz für diesen