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thuin des Klerus und der Kirchen im Mittelalterund die Stellung zwischen Bürgerschaft und Geist-lichkeit von Main/, etwas näher zu beleuchten.Von Willigis, dem Erzbischof und ersten Kur-fürsten von Mainz im Jahre 978 begonnen, wurde30 Jahre lang ohne Unterbrechung daran gebaut,so dass er im Jahre 1009 unter grossen Feier-lichkeiten zu Ehren des heil. Martinus eingeweihtwerden konnte. Aber schon am Tage der Ein-weihung brach, gleichsam ein Vorzeichen seinerganzen Zukunft, über dieses Gebäude das Ge-schick herein, das bis auf die neuere Zeit wie einfeindseliger Dämon seitdem es zu verfolgen scheint.Man weiss nicht wie es kam, das Dachwerk fingFeuer und alles Brennbare wurde noch in der-selben Nacht von den Flammen verzehrt; nur dasMauerwerk, der ganze südöstliche Chor mit denOuerarmen des Kreuzes, wurde gerettet. Zwarlicss Willigis sogleich wieder Hand an das Werklegen und die Wiederherstellung des Tempels mitEiler betreiben-, allein ihm sollte nicht vergönntsein, seinen Lieblingsplan zu vollenden: schonim /weiten Jahre; nach dem Brande entriss ihnder Tod einem höchst thatenreichen Leben, underst seinem dritten Nachfolger, dein ErzbischofBardo von Oppeishol'en, gelang es, den Bau zubeendigen. So ward der Dom im Jahre 1037zum zweiteuinaie, und zwar in Gegenwart desKaisers Conrad des Salicis, eingeweiht und demheil. Martinus zu Ehren die Martinskirche ge-nannt. Auch war Bardo der erste Erzbischof,