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Rheinisches Album oder Beschreibung, Geschichte und Sage des Rheingaues und Wisperthales mit der Umgegend
Entstehung
Seite
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38 Ulainj.

7) Die Fruchtlialle, ein 1838 begonnenes undSchönheit mit Zweckmässigkeit verbindendes Ge-bäude.

8) Mehrere mit Inschriften versehene Privat-gebäude in Mainz bewahren das Andenken an denErfinder der Buchdruckerkunst, seine Gehülfen undspätem Verbreiter. Die interessantesten sind:Das dem Herrn Kaufmann Lauteren gehörigeStamm- und Geburlshau* Gutentierys in derl'fandhausgusse, das eigentliche Stammhaus derGcuslleisch, wie dies eine von dem jetzigen Eigen-tümer gewidmete Inschrift bezeugt; der Hof zumJunyen am Franciscanerplatzc, erstes Druckhausder drei Verbündeten Gutenberg, Fusl und Schöf-fer; der Hof zum Humbrecht in der Schuster-gasse, Druckhaus der beiden Vereinigten Fust undSchöffer, und endlich das Vaxino-Gebäude in derNähe des Flachsmarktes, wo früher das Wohn-haus des Druckerfinders, der Hof zum Guten-bery genannt, stand und worin das bereits frühererwähnte von Scholl gefertigte Standbild Guten-bergs errichtet ist.

9) Unter den Kirchen, welche Mainz besitzt,bemerken wir vorzüglich folgende:

Der Dom. Die Schicksale dieses ehrwürdigenGebäudes, art welchen vier Jahrhunderle gebautwurde, sind zu merkwürdig, als dass wir seinernur in Kürze erwähnen dürften; es sei uns ver-gönnt, der Skizze seiner Geschichte einige interes-sante gleichsam episodenartige Notizen einzullech-ten, die zugleich geeignet sein mögen, den Reich-