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Rheinisches Album oder Beschreibung, Geschichte und Sage des Rheingaues und Wisperthales mit der Umgegend
Entstehung
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hoben; gab der Stadt niemals das, was sie fürihn aufgeopfert hatte, wieder zurück; ihre Privi-legien waren für ininier verloren, und sie bliebfortan unter beständiger Abhängigkeit von crz-bischöflichor Gewalt. Er stiftete 1477 die Uni-versität, und erbaute zur künftigen er/bischöflichenHesidenz die Veste Marlins/mri/, deren bedeutendeReste, an das kurfürstliche Schloss stossend, 1807von den Franzosen abgetragen wurden.

Unter einem der Nachfolger Diethers, dein ge-mässigten und prachtlicbendcn Erzbischof Albert 11.»Markgrafen von Brandenburg, brachen 1525 dieUnruhen des Bauernkrieges aus. Das Er/.stift littviel, aber Mainz selbst blieb verschont und war31 Jahre lang der Sitz eines der glänzendstendeutschen Höfe, wo Rcuchlin, Ulrich von Hüttenu. a. Schutz und Unterstützung, und Künstler al-ler Art, wie z. B. Albrecht Dürer und Grune-wald, Bewunderung und Verehrung fanden *). DieRcformationskricgc begannen unter Sebastian vonHeusenstamm, dem Nachfolger Alberts, 1548, unddas Jahr 1552 sah die Schaaren des kühnen undfehdelustigen Markgrafen Albrecht von Branden-burg in den Mauern von Mainz, welches sich l(>31abermals den Kriegern eines protestantischen HqI-den, des sieggekrönten Königs Gustav Adolph vonSchweden, öffnen musste.

Er behandelte übrigens die Stadt, als Residenzdes Erzbischofs und Kurfürsten Ansclin Kasimir

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