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gebracht wurden. Noch ein anderes bis auf un-sere Zeiten gekommenes Denkmal, welches sie zuseiner Ehre erbauten, ist der sogenannte Eichcl-Stcin *), dessen interessante Reste innerhalb derCitadcllc als eine runde thurmartige Steinmasscnoch 42 Fuss über die Erde ragen. Nach man-cherlei Wechsel der Besatzung und ihrer Befehls-haber kam endlich 80 n. Chr. dio 22ste Legion,welche bei der Eroberung von Jerusalem unterKaiser Titus mitgekämpft, nach Magontiacum. Mitihr zugleich, wie die Sage erzählt, der heiligeCrescenz, welcher als erster Lehrer des christ-lichen Glaubens in dieser Gegend, wie auch vieleseiner spätem Nachfolger, den Märtyrertod gelit-ten. Unter ihm soll das erste christliche Kirch-lein zwischen der alten Stadt und Festung im so-genannten Heiligcnthal erbaut worden sein. Romsvierhundertjähriger Herrschaft am Rhein wurdeendlich durch die Kämpfe der Germanen ein Endegemacht, und Mainzi welches erst durch Ale-mannen, dann durch Vandalen und Alanen, end-lich durch Attila's furchtbare Hunnen in einenSchutthaufen verwandelt worden war, verdankteseine Wiederherstellung den fränkischen KönigenThcodebert I. und Dagobert I. Letzterer ver-
*) Nach Lehne'* und mancher alteren Autoren Er-klärung deshalb KicheJstcin genannt, weil eineEinfassung von Adlern, (lat. Aouila, gallischAiglc) als das Sinnbild der Unsterblichkeit, seineSpitze geziert haben soll.