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wird die Burg Eigenthum der Grafen von Nassaugenannt, und Kaiser Adolph hatte es später zumSchutz gegen seine unruhigen Nachbaren, die Epp-ateiner, stärker befestigt und erweitert, woher dieSage entstand, dass er ihr Erbauer gewesen. EinThcil der Veste ward im dreissigjährigen Kriegvon den Schweden zerstört, der übrige fand durchdie Franzosen seinen Untergang. Wohl erhaltenist noch das Portal und ein gewaltiger viereckigerThurm mit mehreren Gemächern. Eine bequemeTreppe führt hinan, und oben genicsst man zwarnur eine begränzte, aber sehr malerische Aus-sicht. Besonders schön ist der Blick auf einenkleinen Theil des Rheines mit dem fernen Don-nersberg.
Am Ende des Thaies, nach Norden, schautdie Kirche von Rambach hell und freundlich ausdem Schatten des Waldes, dunkles Gebirg schliesstden Hintergrund des reizenden Bildes.
Nicht weniger interessant als der Spaziergangnach Sonnenberg ist der nach dem aken undneuen Geisberg. In ersterem befindet sich dasvon Idstein aus hierher verlegte ausgezeichnetelandwirtschaftliche Institut, welchem der verdienteHofrath Dr. Albrecht vorsteht. Letzterer ist einGasthaus und während der Kurmonate beliebterVergnügungsort der Kurfremden.
Ein weiterer und sehr belohnender Spazier-gang ist der, auf die Höhe des Nerobergs. Herr-liche Eichen bedecken sein Plateau und beschattendie Ruinen römischen Gemäuers, welches, wie die