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Sago erzählt, Ueberresto eines Jagdhauses derNeronen sind. Die Aussicht von hier ist gleichder vom Geisberg, weit unifassend und von über-raschender Schönheit. Am Fusse des Berges ziehtsieh ein schöner Weg durch das sogenannte Ne-rothal bis an die Leichtweishöhle, wo einst einverwegener Wilddieb gehaust und ihr seinen Na-men gegeben hat. Auch der Ausflug nach demehemaligen adeligen Nonnenkloster Clarcnthul,welches eine Viertelstunde von Wiesbaden ent-fernt an der Strasso nach Schwalbach liegt, und1296*) von Kaiser Adolph von Nassau und sei-ner Gemahlin Imagina gestiftet wurde, gewährtgrossen Gcnuss. Richardis, des Kaisers Schwe-ster, war erste Aebtissin daselbst. 1560 wurdedas Kloster sequestrirt und später nach dorn Rc-stitutionsedict wieder zurück gegeben. Die Je-suiten besassen es dann bis zum WcstphälischcnFrieden. Von den alten Gebäuden ist wenig vor-handen, und in den neuen eine Papiermühle undWirtschaft errichtet.
Von Ciarenthal führen zwei Wege nach derFasanerie, der eine davon durch den Wald ge-hend an vielen alUjer manischen Todlmhügelnvorüber, Professor Dorow hat in der Umgebungder Fasanerie, wie wir oben schon bemerkten,eine germanische Opferstätte aufgefunden. Fasa-nen werden übrigens schon lange nicht mehr hier,
*) Kremer II. p. AQU und Textur Chronik etc. f- Tfl.