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Rheinisches Album oder Beschreibung, Geschichte und Sage des Rheingaues und Wisperthales mit der Umgegend
Entstehung
Seite
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Vi UHteba&tn.

Säulen gestützt. Den Porticus tragen sechs hö-here Säulen, über welchen die güldene Inschrift:Foutibvs iViattiacis MDCCCX prangt. Die zu je-der Seite 110 Schuh langen Säulenhallen sindgleichfalls während der liurzcit mit Kauflädenbesetzt, und um Ende der rechten Seite hat derltaliäner R, Sanzio ein Lcsekabinet mit den in-teressantesten deutschen, englischen und franzö-sischen Journalen errichtet.

Uns Innere des 1835 mit allen Nebensälenneudecorirten Kursaales, von welchem ebenfallseino Ansicht beigegeben ist, beträgt 130 Fuss inder Länge und 60 Fuss in der Breite. 28 ko-rinthische Säulen aus inländischem Marmor stützendie Galleriecn und die herzogliche Loge. DieHusten und ^Statuen in den JMieschen sind Eigen-thum der Actiengcsellschaft, die den Kursaalerbaute und nun auch eine zweite Colonnade auf-führen lässt. Alle sind von der HandFranzonis, ausgenommen der Apollino, welchervon Ghinard ist. Wird dieser imposante Saalbei der glänzenden Helcuchtung eines Ballabendsgesehen, dann gleicht er einem Feentempel undes mag wenig Säle geben, die sich ihm an Grösseund geschmackvoller Decoration vergleichen lassen.

Während der Kurmonate sind an bestimmtenT*gen im Kursaal Bälle und Heunions dansantes,nebst Concorten von durchreisenden Künstlern imsogenannten blauen Saal. Chabert, der Pächtersämmtlicher Spielbanken in den Taunusbädern,zahlt allein für den Pacht des Kursaaies jährlich