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Rheinisches Album oder Beschreibung, Geschichte und Sage des Rheingaues und Wisperthales mit der Umgegend
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tüteabaöcn. H

sie entdeckt und erhalten zn haben. Dasgrosse Mithrasrelicf übertrifft, wie derselbe inseiner interessanten Scbrift:Die Mithrastempelin den römischen Ruinen bei Hedernheim" dar-thut, alle bis jetzt bekannten, selbst das Borghe-sische hinsichtlich seines Heichthums an Symbolenund trefflicher Erhaltung.

In demselben Lokale ist auch noch die Samm-lung des naturhistorischen Vereins mit der vor-züglichen Gerning'schcn Schmettcrlingssammlung,und eine kleine Gemäldesammlung aufgestellt.Letztere besitzt schöne Sachen von Domenichino,Pietro di Cortona, Erancesco Albani, Holbein,Albrecht Dürer, Pousin u. a. m. Auch ein be-sonders schöner Raphacl befindet sich daselbst.Paris soll ganz dasselbe Bild besitzen, welchesaber das Original ist, mögen Kenner entscheiden*).

Unter den öffentlichen Gebäuden in Wiesbadennennen wir noch 8) die in acht klassischem StvJvon Baurath Zengerle erbaute und durch 38 ko-lossale steinerne Säulen getragene Kolonnade,welche während der Kurzeit in einen glänzendenBazar verwandelt ist, und endlich 9) den von1809 1810 vom Bauinspector Zais erbauten

Kursaal.

Wenig andere Bäder können sich eines solchenBauwerkes rühmen, wie dieser Kursaal ist! SeineFacade von 330 Fuss Länge wird durch dreissig

*) S. das nähere darüber in ZimmermannsWiesba-den und seine Umgebungen.