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Oesterreich erobert. Späterhin verteidigte esGcrkch, ein Sohn des gefallenen Helden, mit sogutem Glück gegen Ludwig den Baiern, dass die-ser die Belagerung nach einem Monat aufhebenmusstc. Graf Adolph befestigte die Stadt 1507aufs Neue, aber dennoch musste sie während desBauernkriegs und im dreissigjährigen Kriege, sowie auch in den französisch-deutschen Kriegenvieles leiden. 1744 wurde die Regierung vonUsingen aus hierher verlegt, und seit 1815 istes die Hauptstadt des Herzogthums.
Von den bemerkenswerthesten öffentlichen Ge-bäuden in Wiesbaden nennen wir folgende:
1) Das in schönem Geschmack vor kurzemerbaute herzogliche Palais, am Marktplatz gelogen.2) Das Bathhaus. 3) Die Münze. 4) Die Stadt-kirche, auf der Stelle einer altern, 1488 erbaut,mit zwei interessanten Grabsteinen aus dem ehe-maligen Kloster Klarenthai. Der älteste dieserGrabsteine ohne Jahreszahl noch Umschrift stellteine weibliche Figur mit einer Krone auf demHaupte vor. Die Sage erzählt, dass es das Bildder Ima'gina, Gemahlin Kaiser Adolphs von Nas-sau. Auf dem zueilen Grabstein steht die gehar-nischte Geslalt Philipp I., trafen von Nassau-Weilburg, der 1429 in Wiesbaden starb. 5) Dasursprünglich von Kaiser Adolph gegründete Ho-spital, welches 240 — 250 Kranke aulnehmenkann. 6) Das noch zu Magazinen benutzte alteSchloss. 7) Das 1826 nach dem Plane desAachner erbaute schöne Theater. 8) Das neue