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nik von Wiesbaden als einer der bedeutendstenKurgäste angeführt werden! Man weiss, dass erdie wuhlthätigen Quellen von Wiesbaden oft be-sucht und auch gebraucht hat. Nach ihm habenOtto der Grosse *), Heinrich II., Lothar II., Frie-drich I., Philipp von Schwaben u. a. hier ver-weilt, besonders aber hat der tapfere Kaiser Adolphvon Nassau von seinem hiesigen Aufenthalte man-cherlei Denkmale hinterlassen. Wiesbaden ge-hörte, wie wir bemerkten, schon seit grauer Vor-zeit zu den Besitzungen der aus dein SalischcnKaiserhause entsprossenen Grafen von Nassau,und so erfreuen sich nun diese schönen Ländcr-theilc seit einer langen Reihe von Jahrhundertenihrer weisen und milden Herrschaft. KaiserAdolph erhob Wiesbaden wieder aus Schutt undGraus, nachdem es 1882 sein böser Nachbar Gott-fried von Eppstoin zerstört und den königlichen *Saal verbrannt hatte. Als er aber in der Schlachtbei Gelheim 1298 Leben und Reich verloren hatte,wurde die Stadt von seinom Gegnci A(brecht von
*) Er stillte eine Urkunde von hier aus, welche darumbesonders merkwürdig ist, weil darin zum ersten-mal der Name „ Jf'isihailum" vorkommt. Meh-rere Historiker erklären den Ursprang diese«Namens von den Wiesen, welche um die heissenQuellen lagen. Einige andre leiten den NamenWiesbaden von den Ureinwohnern der Taiinus-|;aucii, den l si|>ctcrn her, welches die Körner inVisinclri und spätere Zeiten in Wisibädcr ver-wandelt haben. Auch Lehne erklärt es also.