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übrig ist. Von wem sio aber erbaut, bewohntund zerstört wurde, ist gänzlich unbekannt. Dochsagt ßodmann II. p. 551 , dass Erzbischof Kon-rad III. das Schloss Luckenmilhl dem Vicedomdes Rheingau's Cuno von Scharfenstein und sei-nem Stiefsohne Adam von Atlcndorf „beiden aufLebzeit" übergeben hätte. Von liier aus gelangtman in einer Viertelstunde, nachdem man an einemschlecht gefassten Mineralbrunnen vorbei gekom-men, an die dem Freiherrn von Zwierlein gehö-rige Neumllhle } und von da in einer halbenStunde nach
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Dieser Punkt, vielleicht der schönste im Wis-perthal, verdient allein die beinahe vierstündigeWandrung von Lorch bis hierher. Schroffe Bergehier und da mit Wald bedeckt, oft auch kahl undnur mächtige dunkelblaue Schieferhaldcn vor denEingängen in die Schiuferbrüche zeigend, umge-ben hier einen engen Thalkessel, durch welchendie Wisper brausst. Die Burg Geroldslein er-hebt sich im Hintergrund desselben auf einemvon dieser Seite beinahe unerstuiglichen Felsen.Zwischen ihr und einer viel tiefer liegenden Burg,welche jedoch zu Gerolstein gehörte und vomVolk die Junkerburg genannt wird, windet sicheine enge Schlucht herum, in welcher zum Theildie wenigen Hütten des ursprünglich durch armeKöhler und Bergleute angelegten Dörfchens ru-