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Läutert, Oberwallmach, so wie in den Umgebun-gen des Forsthauses Weiscnthurm zu finden.*)
Schieferbrüche, zum Theil verlassene, begleitennun den Wandrer zu beiden Seiten des wilden,schauerlichen Thaies. Die Wisper stürzt sich oftin schönen kleinen Fällen über die Felsen, welchehier und da ihr Beet verengen und nichts störtdie tiefe Einsamkeit als ihr Rauschen. Zuweilenschwingt sich auch ein Geyer schreiend durchdie Luft, und der einfache Gesang eines Köhlersverhallt in der Ferne, oder auf der Höhe krachtein Schuss und weckt das Echo auf einen Augen-blick , dann aber ist es wieder so stille dass dasReh furchtlos aus dem Walde kommt um Azungzu suchen. — Die Berge weichen bald etwasauseinander, man hört das Klappern eines Mühl-rades, und die Laukenmülde wird sichtbar. Aufeinem kleinen Felsen dicht daneben stehen dieReste einer Burg. Ein niedriger viereckigerThurm und etwas Mauerwerk ist alles was davon
*) Vor etwa fünfzehn Jahren wurde bei iliesem Korst-haus ein wohlcrhallciicr schöner (jothischer Thurmder sogenannte „tf'eisenthurm" abgebrochen. Erwar eine llaii|>l:bel'csligimg des Oebüats', welchesvon hier aus hinab an die Wisper und von da anden Itlieiu zog. Das vereinigt« VVu|i|i«n von tici-seuheim und lliidcshcim war über seinem Eingaiij.in Stein gehauen, und dieser Stein ist das einzigewas nun noch davon übrig ist. Er trägt die Jahr-7,ahl 1 ^ÜJ! und ist an einem kleinen Häuschen amsogenannten Htihthor in (■ciseuheini eingemauert.