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schmilzt, zu so bedeutender Höhe an, dass siedie Kammerbcrger Mühle, wo sich die Werker-bach mit ihr vereinigt, wie ein kleiner See um-brausst. Gegenüber von der Mühle nur von derWisper geschieden, liegen auf einem etwa 50Fuss hohen gerade aufsteigenden Schicferfelsendie wenigen Reste der Burg Kammarburg. Siesoll einst den Erzbischofen von Mainz als Jagd-schloss gedient haben, und Gerhard II. datirtcvom Jahr 1298 und 1303 2 Urkunden von hieraus. Im vierzehnten Jahrhundert hatte sie eigeneBurgmänner, ward später an die von Rüdes-heim, von Blankenheim, dann an Kurpfalz ver-pfändet, und ging endlich in Privalhände über.Zeit und Veranlassung ihres Untergangs sind un-bekannt.
Wer übrigens diese Burg besteigen will, woman eine zwar beschränkte, doch aber sehr ro-mantische Aussicht in das Thal nach Lorch, aufdie Mühle, und das in eine Fclscnschlucht aus-mündende Wcrkcrthal hat, muss auf einem schma-len Baumstamm über die Wisper turnen. Von daan zieht sich dann ein ziemlich guter Pfad bis indie Mauern und den tiefen Wallgraben der Burg.Die Ruine von Rlieinliery, die so rauh und zer-klüftet von dem nahe liegenden waldbcwachsencnBerge ragt, ist nicht so leicht zu besteigen. DerFusspfad nach Ransel führt dahin, doch ist erschlecht und der Eingang zu der Burg schwierig.Alle früheren Pfade sind verwachsen und im