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dessen dahin gelangen, müssen wir den freund-lichen Wanderer von der heiligen Kreuzkapellelinks ab in ein enges von der klaren Tiefenbachdurchrauschtes Seitenthälchen geleiten. Der Wegführt an den wenigen Hosten der Burg Waldeckund einem schwefelhaltigen Mincralbrunncn vor-bei, und nach einer halben Stunde zu dem Dörf-chen Sauerthal mit 248 Einwohnern. Schon cheman dasselbe sieht, überrascht die Ansicht derhoch auf waldigem Bergkegel thronenden Ruinender Sauerbury. Die armen Hütten des gleich-falls mit einem Mincralbrunncn verseheneu Dörf-chens reihen sich endlich malerisch in derSchlucht und an dem Kuss des Berges hin, welcherdiese einst so stolze und feste Burg trägt. Siegehörte den Kurfürsten von der Pfalz und wurdevon diesen 1502 an den Marschall Philipp vonKronberg zu Lehen gegeben. Von der FamilieKronberg kam sie an die Brömser von Rüdesheimund 1670 an die von Sickingen. „Diese Burgwar nach einer in der Amtsregistratur befindlichenBeschreibung von 1(570, damals noch sehr wohlerhalten, und wurde zu Ende des siebenzehntenJahrhunderts, als Ludwig XIV. die Rheinpfalzverheerte, ebenfalls verbrannt und der Hauptlhurnialso gesprengt, dass ein Viertel davon in denBurghof stürzte, das Ucbrige aber erhielt sichund steht noch.*)"
*) Aus den interessanten schriftliehen Niltheiluii|;envom 6. Juni 1850 des damaligen Ueamten im Amt