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protestantischen Religion bekannten, und keinefreie Ausübung ihres Gottesdienstes erhalten konn-ten, wanderten sie in die niedere Grafschaft Katzcn-ellcnbogcn aus, wodurch horch sehr viel verlor.In den frühesten Zeiten hatte dieses gleich llü-desheim und Eltvill seinen eigenen königlichenFiskal-Oberhof, dessen Provisoren, wie Bodmanvermuthet, vielleicht die Stammväter des uraltenRittcrgcschlcchts der von Lorch waren. Noch sindoberhalb Lorch auf der linken Seite der Wisperdie Ruinen eines runden Thurmcs sichtbar wel-cher Nolicht heisst, und einst ein Wartthurm ge-wesen sevn mag. Am Ende des Fleckens aufder rechten Seite der Wisper stand einst dienun verschwundene Burg Fürxlcneck. Erzbi-schof Heinrich III. liess sie zum Schutz derRheingauer Glänzen, welche bei Lorchhausenendigten, durch Cuno v. Falkenstcin 1348 voll-enden. Burgmänncr daselbst waren unter an-deren auch die in Lorch ansässig gewesenen undnun alle ausgestorbenen Geschlechter, Zweige deruralten Ritter von Lorch — die Marschälle —Hertwig — Hilgcn — Schetzel — Fogel —Borngass und Lcycn von Lorch. Der zahlreicheauch noch aus andern Familien bestehende Lor-cher Adel bildete übrigens im Mittelalter eineeigene mit dem Namen Schul Junker schaß be-zeichnete Gesellschaft, welche für die Bildung ih-rer Sühne eine eigene Ritterschulc gegründethatte, die auch von auswärtigen Adeligen besuchtwurde, um den Studien obzuliegen und „mores