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Rheinisches Album oder Beschreibung, Geschichte und Sage des Rheingaues und Wisperthales mit der Umgegend
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76 Btr Hhetngau.

Rüstungen, Gemälden u. s. w., welche in den ver-schiedenen Gemächern der Burg so sinnig undmit so richtigem Geschmack für das Kostüm derdamaligen Zeit aufgestellt wurden.

Von Asmanshausen ist es etwa noch eineStunde bis nach

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mit 1800 Einwohnern, von welchem eine Ansichtbeigegeben ist. Auf dem Wege dahin begrüsstder Wandrer auf der linken Rheinseite die St.Clcmenskapelle, welcher wir oben gedachten, BurgReichenstein , Drcchtingshausen , Niederheimbachund die schönen Burgen Heimburg, und Soneck,oder Saneck, und Fürstenberg.

Eine lange Reihe freundlicher Häuser ziehtsich längs dem Rheinufer und zu beiden Seitender Vyispcr hin, welche hier aus engem Thalckommend mit einem starken Fall in den Rheinstürzt. Nach einigen Schriftstellern ist Lorch dasLaurcacum der Römer. Spätere Zeiten nenrtenes Lorecha, Lorichc, die älteste Urkunde von K.Ludwig dem Frommen vom Jahre 832 nennt esLorecho. Durch frühzeitigen Weinbau und dieNachbarschaft Bacharachs, eines Stapelplatzes allerrheinischen Weine im Mittelalter, durch einenzahlreichen viel begüterten Adel, vor allem aberdurch eine fleissige Wollcnwcbcrzunft von 300Stühlen erhob sich Lorch zu grossem Wohlstände.Im scchszehnlcii Jahrhundert jedoch, als sich diesebraven Wollenweber zu den Glaubenssätzen der