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nun das von uns 1834*) zuerst mitgcthcilto Ge-dicht „Die Braut von Rheinstein" betrifft, soberuht dasselbe allerdings nicht auf historischemGrund. Der Verfasser des Heftchens R/ieinsteinhat daher ganz recht, dass jene Ballade nur eineder Verfasserin angehörende Dichtung, keine V olks-sagc sei. Zwei für die Literatur des Rheinlan-des interessante Werke **) haben sie indessen alssolche schon, mit einigen Acnderungcn, der Ver-fasserin in Prosa nacherzählt.
Wenn nun gleich diese Burg nach den Bo-weisen ihrer Beschrciber kein grösseres histori-sches Interesse darbietet, als etwa einen (proble-matischen) Besuch Rudolfs von Habsburg, als er1282 in Kraft und Herrlicbkeit ausgezogen war,auch die rheinischen Raubritter zu züchtigen undihre Burgen zu brechen, so ist dafür innerhalbihrer schönen gastlichen Hallen so viel Interes-santes zu schauen, dass der Wandrer gerne jenerTage vergisst, deren Geschichte nur allzuoft mitBlut geschrieben ward. Hier nun beginnt daaschon öfter angeführte Wcrkchon „Rlmnstein"als Wegweiser die besten Dienste zu leisten;denn es enthält die genaue Beschreibung allerKunstschätzc an Glasmalereien, alten Waffen und
*) Im rheinischen Sagenkreis. IflS-i.**) Gcib's Sntfoii und Geschieht ..... let Hheinlande«,
105G, un<l Iteiimmil's Itliciiilan<]sK.i|'cii, 1Ü57,aneli Sintroclt lint sie in Minor schönen Kitminliin(;rheinischer Saßen freundlich aufgenommen.