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Rheinisches Album oder Beschreibung, Geschichte und Sage des Rheingaues und Wisperthales mit der Umgegend
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eher auch noch das Wispcrthal zum Rheingau ge-hörte *).

Eine gewöhnliche Excursion von hier aus istdie Fahrt über den Rhein nach der gegenüber-liegenden Burg Rheinstein. Hoch und kühn, einwahres Adlcrnest, liegt diese malerische Burg aufeinem steil emporragenden Quarzfelscn. ReicheEphcugewindc umschlingen seine Zacken und Vor-sprünge, und an der rechten Seite rieselt ein kla-rer Quell, der Ablluss des Burgbrunnens in dieTiefe hernieder. Auf bequemen mit Ruhesitzenversehenen Wegen gelangt man zum Burgthor,und über eine Zugbrücke in den innern Hofraum,wo ein Doggenpaar hinter seinem vergittertenZwinger dein Wandrer entgegen bellt, jind linksauf dein Felsen ein mächtiger Steinadler denSchnabel au den eisernen Stäben seines Käfigswetzt.

Ehe man zur Burg hinan steigt, betritt manerst den kleinen Brunnengarten, ein frischgrüncsheimliches Plätzchen, in dessen Mitte der schönegothischc Brunnen seine kühlenden Wasserstrah-len in einem Bassin sammelt. Breite steinerneTreppen führen nun zu dem gothisch verziertenHauptportal der Burg hinan. Ucber demselbenist ein Wappenschild mit dem Adler und darumherder schöne und fromme Wahlspruch des Prcus-

*) Es gehörten noch viele andre Ortschaften üher ilerHölle iln/.u, welche alier natürlich ausser «lein

Kreise untrer Wanderung«« liegen.