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In den Tagen der Vorzeit hatte Asmanshauscnwarme Quellen, welche aber, wahrscheinlich durchveränderten Rhcinlauf, wieder gänzlich verlorengingen. 1489 wurden durch Hans Siegler vonAschaffcnburg, wie auch später noch mehrerevergebliche Versuche zu deren Wicdcrauffmdunggemacht. Doch scheint die Najadc auf ewig ent-flohen zu sein.
Unterhalb des Ortes findet sich noch einigesMauerwerk der ehemaligen Fassung, doch wird esbald verschwunden sein, da die schönen Quader-steine alle nach und nach herausgebrochen werden.Einst waren auch Silbergruben in der Nähe vonAsmanshauscn, aber auch sie sind längst zerfallenund verlassen, und die einzige Merkwürdigkeitdes schon im Jahre 1108 unter dem Namen Ha-semanshusen bekannten Dörfchens ist sein treff-licher rother Wein, der einzige, welcher im Rhein-gau gewonnen wird. Kenner ziehen ihn demrothen Ingelheimer weit vor, und in guten Jahrenwird oft die Ohm mit 11. 200 und darüber be-zahlt. — Asmanshauscn wird jetzt allgemein, je-doch mit Unrecht, der letzte Ort des lllieinyausgenannt. Zu keiner Zeit war hier eine Gränzcdes Landstrichs, welcher nach mehr als tausendJahren noch unverändert denselben Namen führt.Seine Grunzen endigten, wie früher bemerkt wurde,unterhalb Lorcb bei Lorchhauscn am Rhein, undwir folgen jener alten Eintheilung, nach wel-