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hohe Brandschatzung nicht sogleich bezahlt wordenwar—! 1802 fiel der Johannisberg als Entschädi-gung an den Fürsten von Nassau -Uranien. 1807sehen wir das Schloss als ein GeschcmVNapoleonsin den Händen des Marschalls Kellerniann (Ducde Valmy). 1813 nahmen es die alliirten Mächtein Besitz und übertrugen es an Ocstrcich. DerKaiser aber belehnte 1816 gegen den Wcinzehn-ten den Fürsten von Mettcrnich mit dieser Besit-zung , für sich und seine Nachkommen. Seit ei-nigen Jahren hat das Schloss durch Abwerfendes hohen klösterlichen Daches, und andere Ver-änderungen sehr bedeutend gewonnen. Auf sei-ner Altane und der Gartentcrasse ist eben jeneprächtige Aussicht, von welcher wir oben gespro-chen. Die Gemächer sind einfach aber geschmack-voll eingerichtet und man zeigt einige gute Bil-der daselbst, worunter das des Kaisers Franz I.das ausgezeichnetste ist.
Merkwürdig ist der grosse meistens in Fel-sen gehauene Keller, wo der edle Johannisber-ger aufbewahrt wird. Der Distrikt, wo er inverschiedener Güte wächst, ist ungefähr 60 Mor-gen gross; doch ist die ausgezeichnetste Logeunmittelbar unter dem Schloss, und heisst „Obcr-tertj.« I m j anr 1822 wun ] en xwe i s tuc k j 0 ] ian _
»•berger Wein für den enormen Preis von 2800011.und 1831 ein Stück zu 10000 11. verkauft!
Es bleibt uns nun noch übrig, einige Worteüber das Dorf Johannisberg mit 840 Einwoh-nern zu sagen. Sein Hauptinteresse besteht dar-