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derbniss dor Mönche und schlechte Verwaltungder Aebte in tiefen Verfall gerathen. 1525 beidem Aufruhr der Bauern im Rheingau litt es soviel, dass ein Theil der Klosterguter verkauftwerden musste um Schulden zu bezahlen. 1552von den Schaaren Albrechts von Brandenburgausgeplündert sank es bald noch tiefer, und standcilf Jahre später von Mönchen leer einem Schutt-haufen gleich. Sein letzter schlechtester AbtValentin Hörn von Rüdesheim wurde seinerWürde entsetzt und die Klostergiitcr von Mainzaus verwaltet. Von 1031 — 1(535 war es inschwedischen Händen. Sic tranken die Kellerleer und verwandelten seine Oden Gemächer vol-lends in Räuberhöhlen. Nach ihrem Abzug hattesich die Schuldenlast so vermehrt, dass der Kur-fürst von Mainz Ansclm Kasimir das Kloster mitallen seinen Gütern an den ReichspfennigmeisterHubert von Blcimann für 20000 Reichsthalcrverpfändete. Im Jahr 1716 übernahm die AbtcyFulda das Recht der Pfandschaft von den Blci-inannischen Erben für 30000 Reichsthaler mit derBewilligung des Erzstiftes Mainz. Es wurdenun wieder zur Benediktiner Probstey eingerichtetund der Fiirslabt von Fütöa Adelbert von Wal-derdorf erbaute das stattliche in neuster Zeit ganzzu einem schönen Schloss umgewandelte Gebäudenebst der anstossenden Kirche. 1797 standdemselben die grosse Gefahr bevor, von denFranzosen durch in den Keller geschafftes Pul-ver in die Luft gesprengt zu werden, weil die