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theologischer Werke.*) Der heilige Mann, welcherbei einer grossen Hungersnoth in den Rhcingcgcn-den täglich über 300 Arme speiste, und als Erz-bischof von Mainz in diesem Haus 856 starb,steht bei den Einwohnern von Winkel noch in sodankbarer Erinnerung, dass von Geschlecht zu Ge-schlecht den Knaben gerne und häufig der JMamoBabanus beigelegt wird. Die Volkssage erzählt,dass der Heilige-die Ratten auf ewig aus Win-kel verbannt und „verschworen" habe **). — Bisauf neuere Zeiten wurde daher von abergläubi-schen Wanderern der niederen VolksklassenErde und Mörtel aus der ehemaligen "kaum mehrzu erkennenden Hauskapelle des heiligen Rabanusgelullt, um diese unwillkommenen Gäste zu ver-treiben.
Wir machen den Wandrer nun zuletzt aufdas interessanteste Gebäude in Winkel aufmerk-sam. Es ist das, an der Landstrasse am west-lichen Ende des Fleckens liegende, Landhaus desHerrn Brentano von Birkenstock in Frankfurt.In seinen freundlichen Gemächern schrieb Bettinavon Arnim mehrere ihrer Briefe an Goethe,und von hier aus unternahm sie ihre Streifereienin die Umgegend, die sie so genial beschreibt.
*) Schmk gieht im ersten liand seiner Beitrüge sinrMainzer Geschichte jiuj;. 439 ein Verzeichnis* der-lelBen.
**) In Aujjsbiirfr herrscht dieselbe Saj;c, nur hat siedort der heilige Ulrich verbannt.