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Rheinisches Album oder Beschreibung, Geschichte und Sage des Rheingaues und Wisperthales mit der Umgegend
Entstehung
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iUiltcll)fim unit Winkel. 37

gehaut. Sie Stammt ans dem zehnten Jahrhun-dert.

Winkel ist wohl gleich Lorch unläugbar rö-mischen Ursprungs- Es hiess ursprünglich Y'mi~cella, und soll ein römisches Weinlager gewesensein. V «in Steindcnknialcu aus jener Zeit istnoch nichts entdeckt, wohl aber hat man schonrömische Münzen mit dem Hildniss Trajans ge-funden. Auch winde 1823 in der Nähe vonWinkel, hei dem Schlosse Volraths an der so-genannten Steinkaute, von Arbeitern die mit An-legung eines neuen Weinbergs beschäftigt waren,ein Grabhügel etwa 14 Schuh im Umkreis und8 bis 10 Schuh tief entdeckt. Darin wurdenzerbrochene Ziegelstücke und (> Urnen von einerschwärzlichen Masse gefunden, worin sich Sund,Asche und einige Knochen befanden. An diesesFeld stösst ein Weinbergsdistrikt welcher ßötzen-berg heisst, und sich bis gegen die Clause er-streckt; auf der anderen Seite ziehen sich Wein-berge gegen Oestrich zu, welche den NamenOpperberg (ßpferb&rg) führen. Im Munde desVolkes Lebt die Sage, daSS einst in grauer Vor-zeit auf dieser Stelle den (jiöttern geopfert wor-den sei.

Winkel hat noch eine historische Merkwür-digkeit — es ist das am Rhein liegende so»e-n «™te mm,: Hau.,, einst die Wohnung des wei-sen und gelehrten liabanus Mauru*. \] v w « einSchüler Alkuins und verfassle eine grosse Menge