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Rheinisches Album oder Beschreibung, Geschichte und Sage des Rheingaues und Wisperthales mit der Umgegend
Entstehung
Seite
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36 ffrr ttlitingini.

am Rhein dum Krahnen hat. Man gcniesst andieser Steile ebio reizende Aussicht auf die scho-nen llrrlandsrhaflrn stromauf- und abwärts. I!e-soiidrrs freundlich /eisen .sich auf dein jenseitigenUfer — Oestrirh beinahe gegenüber — OI>er- undJXiederingelhrini. Etwas tiefer liiual) schimmerndie rotheu Dächer von \\ einlieini aus dichtenWeiden und Erlenbäiinieii. Da in Oeslricli eineStation der Damplschille ist und überdies gtrte(jiy-ithäuser daselhs! sind, so wird es in denSommermonaten häulig besucht.

In alter Zeit bat Oeslricli einen Tlieil vonWinkel ausgemacht, und sogar noch bis yis dreizehnte Jahrhundert den Namen Winkel geführt.Es hatte im Mittelalter eine eigne Barg des aus-gestorbenen Frankfurter l'atrizicr-Oeschlechles derzum Junifcn. Kein Ort im lUieingau liil imdreissigjährigen Krieg so viel als Oeslricli es

vurdr bis auf wenige Häuser ganz niedergebräunt.

MittcIlM'iiii und WlnUvI.

Eine halbe Viertels!.....le von Ocstrich entfernt

fangen schon die ersten Häuser von Jtöttetkeiman. Es hat mit Winln-I 8131 Einwohner umlist mit demselben bis auf einen kleinen II, mmganz zusammen gebaut. Wir wüssten von Mil-lelheiin wenig mehr zu melden, als dass es einige

freundliche Landhäuser ..... I die älteste, obgleich

am wenigsten schone hirt-hc des llheiiigaus he-sitzt. Dieselbe ist klein, niedrig und in Kreuzform