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an der Strasse, aus einer zierlich gemauertenNische von rothcni Sandstein, ein frischer Berg-quell. Die darüber angebrachte Inschrift Mar-kobrunn zeigt dem Wandrer an, dass er eineder berühmtesten Weinbcrgslagcn des Rheingausvor sich sieht, wo der treffliche Markobruimcrgezogen wird. Der District des eigentlichen JVlar-kobrunna besteht aus etwa 23 Morgen. Dochziehen sich auch noch sehr ausgezeichnete Wcin-bergo bis nach
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mit 990 Einwohnern (einschliesslich des Klo-sters Eberbach). Der Sage nacli soll dieser schöngebaute Flecken seine Entstehung dem ErzbischofHatto II. von Mainz (gest. 970) zu verdankenund daher seinen Namen haben. Historisch ge-wiss war es jedoch erst 1069 ein kleines Dörf-chen, hatte später .mehrere Hurgen und wurdeder Sitz einiger, bis auf die uralten FreiherrnLangwerth von Simmern ausgestorbenen Adelsge-schlechter. Noch ist in liattenheim deren mitriesenhohen Schornsteinen versehene lJurg zu sehen,welche, nebst bedeutenden Weinbergen, zu denBesitzungen des Freiherrn. Langwerth von Sim-mern in Eltvill gehört.
Gegenüber von der wenig Merkwürdigkeitendarbietenden Kirche liegt das Haus des llaronsvon Mappes. Eine kleine anmuthige Gartenanlagohinter demselben zieht sich bis an den Rheinhinab.