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Rheinisches Album oder Beschreibung, Geschichte und Sage des Rheingaues und Wisperthales mit der Umgegend
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14 Per M)ring<ui.

hauptsächlich durch spätes Herbsten und die sorg-fältigste, oft wiederholte Auslese der reifstenTrauben selbst in mittelmässigen Logen eine guteQualität zu gewinnen. Jedoch nur auf den Rer-gen eigentlich Hügeln, des Rheingaus wuchstder trefflichste Wein. Es findet sich in Deutsch-land kein zweiter Steinberg, kein Johannisbcrgmehr! Diesen jedoch reihen sich würdig an:Der Gräfenberg bei Kiedrich, der RanenthaierUcrg, der Markobrunn bei Hattenheim, der Ro-thenburg bei Geisenheim, der Rüdcshcimcr Ucrgund Hinterhaus, der Asmanshäuser Ucrg u. a.m. Die Weinberge des Rheingaus sind meisten«mit der kleinen gewürzhaften Rieslingtraube be-pflanzt, nur der Rüdcsheimcr Berg trügt nochOrlcanstraubcn, und in Asmanshausen liefern dieKlebrodtrauben den berühmten rothen Asmans-häuser Wein. In guten Jahren oft 400 rheinischeOhm und darüber. Im Ganzen dürften im Rhein-gau in vorzüglichen Herbsten etwa 5 6000Stück, d. i. 45,000 Ohm oder 7,800,000 Flaschengezogen werden. Die grossen inländischen Wahl-handlungen von Mumm auf dem Johannisbcrg,Mappcs in Hattenheim, Lade, Drossel und Sohn,Dael in Geisenheim, Dilthcy in Rüdesheim u.a.versenden viele dieser edlen Produkte in alleGegenden der Welt, und die grossen Weinver-steigerungen, welche jährlich von herzoglicherDomänendirektion und den bedeutendsten Gntsbc-besitzern im llheingaii, den Grafen von Schön-born, von Rassenheim, von Ingelheim, den Frei-