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hauptsächlich durch spätes Herbsten und die sorg-fältigste, oft wiederholte Auslese der reifstenTrauben selbst in mittelmässigen Logen eine guteQualität zu gewinnen. Jedoch nur auf den Rer-gen — eigentlich Hügeln, des Rheingaus wuchstder trefflichste Wein. Es findet sich in Deutsch-land kein zweiter Steinberg, kein Johannisbcrgmehr! Diesen jedoch reihen sich würdig an:Der Gräfenberg bei Kiedrich, der RanenthaierUcrg, der Markobrunn bei Hattenheim, der Ro-thenburg bei Geisenheim, der Rüdcshcimcr Ucrgund Hinterhaus, der Asmanshäuser Ucrg u. a.m. Die Weinberge des Rheingaus sind meisten«mit der kleinen gewürzhaften Rieslingtraube be-pflanzt, nur der Rüdcsheimcr Berg trügt nochOrlcanstraubcn, und in Asmanshausen liefern dieKlebrodtrauben den berühmten rothen Asmans-häuser Wein. In guten Jahren oft 400 rheinischeOhm und darüber. Im Ganzen dürften im Rhein-gau in vorzüglichen Herbsten etwa 5 — 6000Stück, d. i. 45,000 Ohm oder 7,800,000 Flaschengezogen werden. Die grossen inländischen Wahl-handlungen von Mumm auf dem Johannisbcrg,Mappcs in Hattenheim, Lade, Drossel und Sohn,Dael in Geisenheim, Dilthcy in Rüdesheim u.a. —versenden viele dieser edlen Produkte in alleGegenden der Welt, und die grossen Weinver-steigerungen, welche jährlich von herzoglicherDomänendirektion und den bedeutendsten Gntsbc-besitzern im llheingaii, den Grafen von Schön-born, von Rassenheim, von Ingelheim, den Frei-