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Rheinisches Album oder Beschreibung, Geschichte und Sage des Rheingaues und Wisperthales mit der Umgegend
Entstehung
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herrn von Langwerth, von Ritter, von Zwicrlein,von Frankenstein, von Greifcnclau etc. und vie-len andern gehalten werden, versammeln überdiesnoch eine grosse Menge auswärtiger und beson-ders Frankfurter Kaufleute daselbst.

Bei den geringeren Weinsorten und in mit-telmässigen wohl auch schlechten Jahren thutdann der Hhcingauer wir eine getreue An-hängerin Professor Oertels sagen leider seihstdas Beste um sie baldmöglichst wegzuschaffen.Aller Orten sind lustige grüne Tannenzweigeausgesteckt, und oft scheint es uns, als ob Gottsehr vielen unserer Landsleute dieselbe Gnadehabe angedeihen lassen, wie jenem Weihbischof,von welchem Göthe (in seinen Reisen am Mainund Rhein) eine so ergötzliche Predigt mitthcilt.Indem wir also diese allgemeine l ebersichtdes Rheingaus schliesscn, geleilen wir den fretin-lichen Wanderer als getreue Fahrerin an den er-sten Ort innerhalb seiner ehemaligen Grenzen nach

NiederwRllauf

mit 903 Einwohnern. In den frühsten Zeitensoll es näher um die wenigen mit Ephcu bewach-senen Mauern gelegen sein, welche am Rheinuferauf einer kleinen Erhöhung einsam stehen. Essind die Uebcrrcste einer Kirche, deren Erbauungsich in grauer Vorzeit verliert. Sic hat einstSt. Johann geheissen und kommt schon in Ur-kunden vom Jahr 769 und 960 vor. Wahrschein-lich sind dieses also die Reste einer der alte-