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Main und der Bergstrasse *), dieser aber ilng beiNiaderwallauf am Rhein an, und nachdem er seineGrenzen weit über die dunklen Hüben der Rhcin-gauer Gebirge, Rabcnküpfc genannt, gezogen,mehrere Ortschaften jenseits derselben nebst demwildromantischen Wisperthal eingeschlossen hatte,endigte ,pr wieder bei Lorchhauscn am Rhein.Die Sage erzält, dass Kaiser Karl der Grossedie ersten Reben in's Khcingau habe kommenlassen; indessen wird der Ueginn des Weinbausdaselbst schon mit Gewissheit in die Zeiten derMerovingcr gesetzt. Das Ländchen hatte sichdurch so frühzeitige Cultur reiche Besitztümerund mit diesen viele Rechte und Freiheiten er-worben. Um es vor den Einbrüchen äussererFeinde zu sichern, so ward nach dem Vorbildedes durch Kaiser Trajan errichteten Pfahlgrabensim eilften Jahrhundert ein Verhag, das Gebäckgenannt, welches man später an vielen Stellenmit Thürmcn und befestigten Pforten versaht längsseinen Grenzen angelegt. Dieses Geb'ück, dasden Rheingau in eine Festung verwandelte, be-stand aus tiefen Gräben und einem fünfzig Fugsbreiten District des Waldes, den der Rheingauumzog. „Man warf die in diesem Bezirk stehen-den Bäume in verschiedener Höhe ab, liess solcheneuerdings ausschlagen und bog die hervorge-schissenen Zweige zur Erde nieder. Diese wuch-sen in der ihnen gegebenen Richtung fort, floch-
*) hremor I. §. 5.