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Rheinisches Album oder Beschreibung, Geschichte und Sage des Rheingaues und Wisperthales mit der Umgegend
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4 Wn ttljciitnmt.

Tuusende von Reisenden pilgern jährlich anden Rhein *). Die Schweiz und Italien ausge-nommen giht es vielleicht keine Gegend, die häu-figer besucht wird, als das prächtige Thal, wel-ches der schönste europäische Strom von Mainzbis an das Siebengebirg durchzieht.

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, einemkleinen Theil desselben, dem Rheingau dieseBlätter zu widmen, und wir glauben den Dankgebildeter Reisender zu erwerben, wenn wir derBeschreibung seiner Naturschönheiten eine kurzeSkizze seiner frühem Geschichte nach den be-währtesten, im grössern Publikum nicht all ge-kannten Schriftstellern vorausgehen lassen **).

Dt'T Rheingau, dieser reizendste Garten, soweit die Wellen des Rheines rauschen, war zwarniemals innerhalb seiner engen Grenzen der Schau-platz welthistorischer Begebenheiten, aber die Ge-schichte seiner Vorzeit, abgerundet und abgeschlos-sen, wie einst das J.ämlchen selbst, gibt ein so

*) Im Jalir 1051! betrug die Zahl iIit Bellenden aufdem lihcin Wieb den Listen der iliciii]iroussisclit'ii

DampfscatfflWtftt-GesellMhnA M8.447. Eine un-geheure Zahl, welche fortwährend noch im Stei-ften ist.**) Bndm.inn, Bär und Schunl; sind nur einem MeinenTlicil des I'nMil.iiins bekannt. Voj;t, Schreiber,Geruhig, Dahl u. a. in. sind hingegen weit verbrei-tet und bebandeln die Rheingegeuden überhaupt,während die drei zuerst genannten, besonders Bod-mann und llär nur den Rhcingau betreuen.