Band I. • Band i
I. Abschnitt: Bedarf und Deckung lies Bedarfs. Bayern
Validität wurde die'ension zugesichert.g, dass im Ganzende unter den ge-an gestellt wurden,,eten, an welchemd ausschieden,nur der Uebelstand,t vergehen musste,tet werden und diet gelangen konnten,1 erst im September
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auf jede Vergütung.ur Verwendung.
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Armee.
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Armee. Oberstabsarzt I. Klasse v. Nussbaum begleitetevon Mitte August an das I. Armeekorps und war in allenSchlachten und Gefechten desselben auf den Verbandplätzensowie in den Spitälern thätig; Stabsarzt ä la suite Sprenglersohloss sich an das Aufnahmsfeldspital VI an, bei welchemer bis Mitte September verblieb. Die übrigen waren demIL Armeekorps attachirt und hauptsächlich in den Spitälernvor Paris beschäftigt.
Mit der Ernennung zum Militärarzt ä la suite der(Armee war nach damaligen Bestimmungen an und für sichkeinerlei militärische Dienstverpflichtung verknüpft; sie be-rechtigte nur zur Führung des Titels und zum Tragen derUniform sowie während der Dauer einer wirklichen mili-tärischen Verwendung zu den Kompetenzen der betreffendenCharge. Die Zahl der während des Krieges ernanntenbezw. verwendeten Aerzte ä la suite der Armee belief sichauf 7, da auch 2 im Inlande verwendete Aerzte, von denensich einer auch vorübergehend auf den Kriegsschauplatzbegab, den Rang als Stabs- bezw. Regimentsarzt ä la suiteverlieben erhielten.
Wie gegenüber dem Etat der Bedarf an Aerzten, beider mobilen Armee sowohl als im Inlande, gedeckt war.lassen die Beilagen 16a und 16b ersehen, welche deneffektiven Stand an Aerzten am 1. August und am1. Oktober 1870 ausweisen. Aus der letzteren ergiebtsich, dass an diesem Tage bei der mobilen Armee nur3 etatsmässige Stellen, und zwar bei Etappenbehörden, nichtbesetzt waren; auch diese 3 Stellen wurden jedoch kurz nachdem 1. Oktober besetzt. Die übrigen geringen Differenzenerklären sich aus momentanen Abgängen durch Krankheit etc.
Hei der immobilen Armee weist die Ueborsicht einensehr bedeutenden Ueberschuss gegen den Etat bei derPosition Kommandanturen auf, was sich aus dem ver-meinten Bedarf in Folge der grossen Krankenzahl in denbestellenden Militärspitälern und der Neuerrichtung vonvielen Reservespitälern erklärt. Unbesetzt war die Stelledes Korpsarztes bei dem immobilen GeneralkommandoMünchen, welche aber von dem Oberstabsarzt beim Artillerie-Korpskommando mit versehen wurde. Dasselbe war derFall mit einer Reihe von Stellen bei den Ersatztruppen,welche ebenfalls von Aerzten, die bereits eine andereBestimmung hatten, mit wahrgenommen wurden. Umboppelzählungen zu vermeiden, konnte jeder Arzt nureinmal und zwar nach seiner hauptsächlichsten Verwendungaufgeführt werden. Ebenso mussten, der Uebersichtlichkeithalber und um Doppelrechnung auszusehliessen, in denTabellen alle diejenigen wehrpflichtigen Doktoren der Medizin,welche im Laufe des Feldzuges zu Landwehr-Assistenzärztenernannt worden sind, ohne Rücksicht auf das Datum ihrerErnennung unter der Rubrik „Landwehr-Assistenzärzte"verrechnet werden.
Die Zahl der bei Ausbruch des Krieges vorhandenenMilitärärzte des aktiven und Beurlaubtenstandes, und dieZahl der während des Krieges ernannten bezw. in Ver-
wendung genommenen zeigt übersichtlich die nachstehendeTabelle, nach welcher 615 Aerzte und Studirende derMedizin thatsächlich im Laufe des Krieges im Dienste derMilitärverwaltung gestanden haben:
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Summe
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53
70
88
96
7
73
102
36
615
Die Vertheilung auf die Feldarmee und auf das Inlandist aus folgender Tabelle zu entnehmen:
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15
4
6
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2
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213
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32
53
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26
7
73
102
36
615
Ueber das dirigirende ärztliche Personal giebt Beilage 14Aufschluss.
Militär-Apotheker.
Am 16. Juli 1870 gab es 8 Ober- und 19 Unter-Apotheker. Landwehr-Apotheker waren noch nicht ernannt.
Der Bedarf an Apothekern für die Feldarmee warnach dem Mobilmachungsplane 36, ausserdem 12 für dieimmobile Armee, darunter je 1 für jedes der 9 Garnison-lazarethe, in welchen schon im Frieden Militär-Apothekenbestanden, zusammen also 48. 39 absolvkte wehrpflichtigePharmazeuten, als solche in den Listen geführt und zurVerwendung vorgemerkt, wurden im Laufe des Krieges zu
!) 7 davon an diesem Tage noch als einjährig freiwillige Aerztedienend.