Band I
Band I.
Abschnitt: Bedarf an Sanitätspersonal.
ne ansehnliche Zah
aren mit Etappenrasporte wurden be
u geschaffen. BisArmeekorps), ausmaterials stattfand'fiziers.
Armee.
uppen waren Aerzttgedacht. Für diest in den Reserve-ich Civilärzte heran .■ztlichen Dienstes iirirken besorgten dislit je 1 Assistenzaninisonen und milien eigene Aerzte lit
des Krieges.Kriegsschauplatz, wai['Bedacht genommei•zte von Wissenschaftd) für die Stellung«[•aus zu sichern.
aus Lazarathgehilfen
bei den Truppen warompagnie, Eskadronismässig 1 Lazarettsthgehilfen fanden iihen Verwendung,r daselbst besorgt«in die militärische
dem Korps-Stabsapotheker die Sorge für die Beschaffungder Arzneien etc. und die Revision der Rechnungen oblag,hatten die Feldapotheker mit Hilfe von je 1 Apotheken-Handarbeiter bei den Sanitätsdetachements und Laza-rethen und je 2 chirurgischen Instrumentenmachernbei den Depots die Arzneien, Instrumente etc. zu ver-wallen und die Dispensirung der Arzneien zu besorgen.
Bei der immobilen Armee gelangten Pharmazeutennach Maassgabe der Friedensvorschriften zur Verwendung.
Jedes Sanitätsdetachement besass einen Zahlmeister;jedes Feld- und stehende Kriegslazareth 1 Lazareth-inspektor und 1 Bendant; jedes Reservedepot 1 Laza-rethinspektor. Für die Lazarethe des Inlandes blieben dieBestimmungen des Reglements für die Friedenslazarethein Kraft.
Anderweitiges Personal.
Wegen des anderweitigen Personals bei den Sanitäts-formationen (Koche und Kochinnen, Trainpersonal)wird auf Beilage 4, sowie auf den dritten Abschnitt (mobileSanitätsformationen) verwiesen.
Bedarf an Sanitätspersonal bei der Armee desNorddeutschen Bundes.
Der Kriegsetat an Sanitätspersonal für ein PreussisehesArmeekorps belief' sich auf: ')
ädern SanitätsdetacheJBefehlen des eigentÄmissen jedoch wegeist in dem Folgendewerden; dasselbe gilider Infanterie.
igsbeamte.
Korps-Stabsapo jralarzt) bestand da-Kriegsschauplatz aiüj3tachements, Feldlazatnd Lazareth-Reservermationen). Wahrem I
a. Dirigirendea ärztliches Personal
Aerate5
Laz.-geli.
4
Korps-
8tabs-apotheker
i
1). Bei den Truppen:
25 Infanterie-Bataillone
50
100
2 Kavallerie-Regimenter
6
8
—
1 Feldartillerie-Regiment4 Feldpionier-Kompagnien1 Train-Bataillon
2142
243
—
Summe b
83
135
—
bei den Sanitätsformationen
Aerzte
Laz.-geh.
Kranken-wärter
Apo-theker
Beamte
3 Sanitätsdetachements
21
24
24
3
3
12 Feldlazarethe
eo
108
144
12
24
Lazareth-Reservepersonul
12
27
36
3
6
Ijazareth-Reservedepot
—
—
—
1
1
Summe c
93
159
204
19
34
Etappenhauptort
1
—
—
—
—
bei
Gesammtsumme (a—d) 182 298 204 20 34
Ausserdem besass jedes Armeekorps 372 Krankenträgerden 3 Sanitätsdetachements und 400 Hilfe-Kranken-träger bei der Infanterie.
Die Norddeutsche Armee zählte bei Ausbruch desKrieges 13 volle Armeekorps und 1 (die Grossherz. Hessische)Division. Die Armeekorps hatten ungefähr gleiche Stärke,nur das Gardekorps und das Xll. (Königlich Sächsische)Armeekorps wiesen einen stärkeren Etat auf. Ausser-
*) Vergl. Beilage 4.
dem waren noch 6 selbstständige Kavallerie-Divisionen inder Stärke von 4 bis 9 Regimentern, mit je 12—27 Aerzten,und 5 Reserve- bezw. Landwehr-Divisionen mit je 36—53Aerzten aufgestellt.
Der Etat der gesammten Norddeutschen sogleichmobilen Armee stellte sich hiernach auf 3089 Aerzte (wo-bei die Zahl der Aerzte derjenigen Truppentheile, welchespäter als mobile Besatzungstruppen nach Frankreich heran-gezogen wurden, nicht in Rechnung gebracht worden ist).A r on diesen entfallen 2800 auf Preussen, 207 auf Sachsenund 82 auf Hessen.
Die für die später formirten Feldsanitätsanstalten undTruppen erforderlichen 520 Aerzte wurden lediglich vonPreussen gestellt. Für diese waren jedoch nur noch331 Aerzte disponibel, so dass (einschl. des Ausfalls bei der25. Division) ein Mauqueincnt von 189 Aerzten vorhandenwar. Dieses wurde, soweit es die Preussische Armee be-trifft, ausschliesslich auf die Truppentheile vertheilt, sodass die Feldsanitätsanstalten immer ihren Etat voll er-hielten. Anders war es bei der Grossherzoglich HessischenDivision, bei welcher der Ausfall von 17 Aerzten zumgrössten Theil (mit 15) die Feldsanitätsanstalten betraf.
Als Schlussresultat 1 ) ergiebt sich, dass der Gesammt-etat der Norddeutschen mobilen und immobilen Armee zurZeit des höchsten Bedarfs 4358 Aerzte erforderte, vondenen jedoch thatsächlich nur 4169 vorhanden waren. DerAusfall traf mit 50 den mobilen und mit 139 den anfäng-lich immobilen Theil der Armee.
Der Gesammtbedarf an Sanitäts-Hilfspersonal, Apo-thekern, Lazareth-Verwaltungsbeamten und anderweitigemLazarethpersonal bezifferte sich für die mobile NorddeutscheArmee auf:
4597 Lazarethgehilfen,3217 Krankenwärter,276 Feldapotheker (ausser 15 Korps-Stabsapothekern),499 Lazareth-Verwaltungsbeamte,32 chirurgische Instrumentenmacher,170 Apotheken-Handarbeiter und222 Köche und Köchinnen.Summe 9013 Köpfe.
Der Bedarf für die immobilen Truppen eines Armee-korps belief sich auf etwa 73 Aerzte, für die gesammtenimmobilen Preussischen Truppen aber, einschl. der späterformirten 72 Garnison-Bataillone, auf 1051 Aerzte. Dazu209 Sächsische und 15 Hessische, im Ganzen also 1275Aerzte. An Lazarethgehilfen bedurfte die ganze immobileArmee nach dem Etat 1984.
Die militärischen Krankenwärter, Pharmazeuten undLazareth-Verwaltungsbeamten, die in der Anzahl desFriedensetats sofort zur Disposition der immobilen Truppenblieben, weiterhin jedoch eine angemessene Vermehrungerfuhren, werden bei den Reservelazarethen weitere Er-wähnung finden.
■SB
Hl
!) Vergl. Beilage 9.