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Teil 2, Die mittelhochdeutsche Literatur Abschn. 2. Blütezeit Hälfte 2 (1935) Schlußband
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Literatur 611

David v.Augsburg) 1845; II. Bd. (Meister Eckhart) 1857; II. Bd., unveränderter Neudruck(der Ausg. 1857), vierte Aufl. 1924. Nachfolge des armen Lebens Christi: Denifle, Buch vongeistlicher Armut, 1877; Fedor Bech, Granum sinapis, deutsches Gedicht u. lateinischer Kom-mentar aus dem Zeitalter der dt. Mystik auszugsweise mitgeteilt, Progr. Zeitz 1882-83; Strauch,Paradisus anime intelligentis (Paradis der fornuftigen sele) aus d. Oxforder Hs. hgb., Dt. Texte

d. MA.s 30, 1919, dazu H. Naumann, Anz.42, 181 f., Stammler, DLz. 43, 765-70, Behaghel,Lbl. 1922,13 f., s. Priebsch, Hss. in England I S. 148; Jeanne Ancelet Hustache, Tratte" surl'amour de Dieu (compose vers 1430 par un clerc anonyme de l'universite de Vienne), Paris1926, dazu Günther Müller, Anz. 49, 205 f., Strauch, DLz. 1927, 2001 f. Abhandl. übermyst. Predigt: H. Denifle, Über die Anfänge der Predigtweise der deutschen Mystiker, Arch.f. Lit. u. Kirchengesch. des MA.s 2, 1886, 641 ff.; Baechtold, Gesch. d. dt. Lit. in der Schweiz,1892, 212-20 u. Anm. S. 50-52; Mystiker-Predigten s. auch unter Predigt des 14. 15. Jh.s oben. Mystikerbriefe: Steinhausen, Gesch. des deutschen Briefes 1, 1889, 13 ff.; W. Oehl,Dt. Mystikerbriefe d.MA.s, 1100-1550, 1931. Sammlungen: W. Schleussner, Mystiker-texte u. Übersetzungen, Der Katholik 1893, 184-208; P. H. S. Denifle, Das geistige Leben,eine Blumenlese aus den deutschen Mystikern des 14. Jh.s, 1899, 8. Aufl. hgb. von Schultes,1926; Adolf Spamer, Texte aus d. deutschen Mystik des 14. u. 15. Jh.s, 1912, dazu Strauch,ZfdPh. 44, 492-26, Leop. Naumann, Lbl. 34,191 f., Bihlmeyer, Theol. Rev. 12, 1912, 323-25;Bardo, Die minnende Seele, mittelalterl. Dichtungen insbesondere aus d. Kreise der deutschenMystik, erneuert, 1921, dazu Jos. Bernhart, Dt. Vjschr. 2,1924, 316 f.; F. Schulze-Maizier,Mystische Dichtung aus sieben Jahrhunderten, übertragen, 1925; Leopold Naumann, DeutscheMystik, Deutschkundl. Bücherei 1925 (neuhd.); Lothar Schreyer, Deutsche Mystik, ausge-wählt, 1925; Wagner, Proben aus d. mittelalterl. deutschen Mystik I, 1926; Josef Quint,Deutsche Mystikertexte, Auswahl zu Übersetzungszwecken, 1929; Marianne Beyer-Fröhlich,Deutsche Lit. in Entwicklungsreihen, ReiheDeutsche Selbstzeugnisse" Bd.l, 1930. Bruch-stücke u. Handschriften: Dietrich, Predigtbruchstücke, ZfdA. 2, 227-31; Schum, Bruchstück

e. myst. Predigt, Germ. 18, 98-109; Pfeiffer, Predigten u. Sprüche deutscher Mystiker I,ZfdA. 8, 209-58, II. Predigten u. Traktate deutscher Mystiker, ebda S. 422-64; Bartsch,Sprüche u. Verse deutscher Mystiker, Germ. 18,195-200; Ders., Lieder der Mystiker, BartschsQuellenkunde 1886, 311-33; Bruchstücke aus d. Sammlung des Freiherrn v. Hardenberg,3. Reihe, ZfdPh.14, 63-96 (Geistl. Prosa, darin mystische Anklänge); Strauch, Predigten ausder Königsberger Hs. 896, Anz. 9,144-59; F. W. E. Roth, Mitteilungen aus mhd. Hss. u. altenDrucken, Germ. 37, 191-201. 282-95; Priebsch, Aus deutschen Hss. der Kgl. Bibliothek zuBrüssel, ZfdPh.36, 58-86 (darin zum Teil aus Eckhart, Tauler, Suso); M.Pahncke, Zwei un-gedruckte deutsche Mystikerreden, ZfdA. 49, 395^104 u. Anz. 31, 209 (s. dazu unten MeisterEckhart); Wilhelm, Deutsche Mystikerpredigten, Münch. Mus. I, 1-36; Martin Grabmann,Neu aufgefundene lat. Werke deutscher Mystiker, Münch. SB. 1921, 3,1-68; Strauch, Siebenbisher unveröffentlichte Traktate u. Lektionen, Ad. Textbibl. Nr. 22, 1927; W. Oehl, Neuent-deckte Mystikertexte, ZfdA. 64, 277-81; Strauch, Handschriftliches zur deutschen Mystik,ZfdPh. 54,283-96; Otto Karrer, Aus einer mittelalterl. Mystikerhs., Jahrb. d. Verhandlungender Renaiss.-Ges. 8,1929, 5-15.

Das Wesen der Mystik ist zunächst aus der Etymologie des Wortes zu be-stimmen: es kommt aus dem Griechischen pico, |xiieiv = die Augen schließen,wozu [luo-Tripiov, das Geheimnis, gehört, ein Ausdruck, der besonders zur Be-zeichnung religiöser Geheimlehren wie der eleusinischen Mysterien, der Feier-lichkeiten für Demeter, gebraucht wird; pio-TTj; ist der in die MysterienEingeweihte; (jluo-tixo? heißt mystisch, die Geheimnislehren der Mysterienbetreffend. Es hat also schon eine heidnische Mystik gegeben (Griechen,Inder).

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