428 Mystik in der deutschen Literatur des 12./13. Jahrhunderts
ersten spricht die Seele mit dem Kehrreim: wan an din helfpin ich verlorn, diedrei Antwortstrophen des „obersten Gutes" haben einen vierzeiligen Kehr-reim : ach lä die weit usw. Auch hier, wie immer in diesen Gedichten, die Mah-nung zur Weltentsagung.
Vier kurze, drei- bzw.zweistrophige Klageliedchen Owe des smerzen denich arme trage weinet her^e, weinent ougen usw., haben die Jesuminne zumGrundgefühl. 1
Passio einer minnender sele s. Banz S.51.
1 Wackernagel, Ad. Bl. 2, 129-31, s. auch S. 125; Ph. Wackernagel aaO.; Banz S.51.