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Teil 2, Die mittelhochdeutsche Literatur Abschn. 2. Blütezeit Hälfte 2 (1935) Schlußband
Entstehung
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148
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148 Die erzählende Dichtung

Av. 10 Str. 587-616. Hartmut von Ormanie (Normandie) wirbt durch Boten vergebens umGudrun.

Av. 11 Str. 617-629. Auch Herwig von Seeland wird abgewiesen. Nach einigen Jahren kommtHartmut unerkannt an den Hof Hetels, Gudrun, der er sich zu erkennen gibt, ist ihm wohl-gesinnt, rät ihm aber zu fliehen, da ihm von ihrem Vater Gefahr drohe.

Av. 12 Str. 630-667. Herwig fällt in Hetels Land ein; Kampf; Gudrun führt einen Waffenstill-stand herbei. Gudrun und Herwig werden verlobt, aber Gudrun soll noch ein Jahr zu Hausebleiben.

Av. 13 Str. 668-724. Siegfried von Morland fällt in Herwigs Land ein, Hetel kommt diesemzu Hilfe; Siegfried zieht sich in eine Burg zurück.

Av. 14 Str. 725-752. Hartmut rüstet gegen Hetel, er und sein Vater Ludwig fahren nachHegelingen.

Av. 15 Str. 753-809. Hartmut erneuert durch Boten seine Werbung um Gudrun, wird aberabgewiesen, da diese mit Herwig verlobt sei. Kampf; Hetels Burg wird erobert, Gudrun entführt.

Av. 16 Str. 810-846. Heteln, der währenddem in Morland kämpft, wird die Nachricht über-bracht; er schließt Frieden mit den Moren und fährt den Normannen nach.

Av. 17 Str. 847-879. Kampf auf dem Wülpensand; auf dieser Insel treffen die HegelingeLudwig und Hartmut. Die Schlacht währt vom Morgen bis zum Einbruch der Nacht.

Av. 18 Str. 880-918. Ludwig erschlägt Hetel, in der Nacht entrinnen die Normannen heim-lich mit den gefangenen Frauen. Die Hegelinge begraben die Toten und gründen ein Klosterzum Andenken der Gefallenen.

Av. 19 Str. 919-950. Die Hegelinge fahren nach Hause, Wate überbringt die Trauerbotschaft.Tiefes Leid und Klage der Königin Hilde.

Av. 20 Str. 951-1040. Ludwig und Hartmut nähern sich ihrer Heimat Normandie; Gudrunäußert, sie wolle lieber tot sein als Hartmut ehelichen, da ergreift Ludwig sie bei den Haarenund schleudert sie ins Meer; Hartmut zieht sie wieder heraus. Als sie ans Land kommen, werdensie von der alten Königin Gerlinde und von ihrer Tochter Ortrun empfangen. Den Kuß derAlten verweigert Gudrun, gegen Ortrun aber zeigt sie sich freundlich. Gerlinde zwingt Gudrundrei und ein halbes Jahr lang zu niedrigen Diensten. Sie läßt sich nicht dazu bringen, HartmutsWerbung zu erhören, trotz dessen rücksichtsvoller Haltung.

Av. 21 Str. 1041-1070. Gudrun muß täglich am Strand die Kleider waschen; ihr hilft Hilde-burg, eine der drei von den Greifen entführten Jungfrauen.

Av. 22 Str. 1071-1141. Dreizehn Jahre nach der Entführung rüstet Hilde einen Heereszuggegen die Normannen, an dem Herwig, Wate, Fruote, Horand und der junge Ortwin teilnehmen,und kommen auf Umwegen nach Ormanie.

Av. 23 Str. 1142-1164. Ortwin und Herwig gehen trotz Abraten Wates als Kundschafter indas Land.

Av. 24 Str. 1165-1206. Ein von Gott gesandter weissagender Vogel verkündet den am Strandewaschenden Gudrun und Hildeburg die Ankunft der Befreier. Die beiden mußten trotz des ge-fallenen Schnees auf Befehl der bösen Gerlind barfuß waschen.

Av. 25 Str. 1207-1334. Herwig und Ortwin nahen in einer Barke, erkundigen sich bei denWäscherinnen nach den Landesherren und den Gefangenen. Gudrun erkennt sie und sagt, umHerwigs Treue zu prüfen, Gudrun sei gestorben. Dann geben sich die Verlobten einander zu er-kennen und Herwig will Gudrun sogleich mitnehmen. In ihrer Freude schleudert sie die Wäscheins Meer. Als ihr von Gerlind Züchtigung' droht, geht sie zum Schein auf die Verbindung mitHartmut ein.

Av. 26 Str. 1335-1365. Auf Wates Rat ziehen die Hegelinge in der Nacht vor Ludwigs Burg.Der Wächter verkündet die Nähe der Feinde.

Av. 27 Str. 1366-1440. Kampf von Hartmut und Ludwig gegen die Hegelinge.

Av.28 Str. 1441-1493. Der Kampf geht weiter, Herwig erschlägt Ludwig. Gerlind will Gudruntöten lassen, Hartmut aber jagt den beauftragten Mörder weg. Wate bedrängt den Hartmut