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1 = Abth. 1, Bildnerei (1857)
Entstehung
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TILL. ---- CLEVE.

Sacramentsliäusclien aus Sandslein aus dem lßlen Jahrhundert. Die Höhe beträgt

circa 30'.

10.

Eiserner Wandleuchter aus dem 16len Jahrh. Ungefähr 11" hoch und 11" breit.

CLEYE,

Hauptstadt und Residenz des ehemaligen Herzogtums an der linken Rheinseite, 1 Stundevom Flusse entfernt und in späteren Zeiten mit diesem durch einen Canal verbunden. Dieherrliche Lage am letzten bei Nymwegen endenden Höhenzuge, auf 3 Hügeln verlheilt, gabder Stadt" wol den Namen (clivus der Hügel) Cleve. Ist aber die Annahme richtig, dassder Name Cleve sich an diese Hügelreihe knüpft, so dürfte auch schon 1020 das Daseineiner so benannten Rurg angenommen werden, da bereits um diese Zeit die Grafen vonCleve unter diesem Namen urkundlich auftreten. 1 Eine römische Ansiedelung hierseihst istbis jetzt nicht nachgewiesen. Im Jahre 1242 erhielt der Ort als bisherige Residenz derGrafen von Cleve Stadtrechte. 2 Ein Jahrhundert später fand die Verlegung des Canonichen-Collegiums von Monreberg hierher statt, 3 welches mit der schon 1140 auftretenden Pfarr-kirche 4 und der Schlosscaplanei vereinigt ward. Ausserdem bestand in Cleve ein Minoriten-und ein Kapuzinerkloster; das adelige Fräuleinstift zu Redburg ward 1499 ebenfalls nachCleve verlegt. Da sich Cleve den reformalorischen Rewegungen anschloss und sich pro-testantische Gemeinden von grossem Umfange bildeten, so liess der furchtbare Mendoza 1599auch hier seine Rache zügellos walten, und eine erneute Rhithe begann erst unter dembrandenburgischen Scepler, als Prinz Moritz von Nassau-Siegen die Statthalterschaft des Her-zosrthums Cleve 1649 antrat. 5

Tafel VII.l.

Obere Ansicht des Grabmals des Grafen Adolph 1. von Cleve und seiner GemahlinMargarelhe von Berg.

1. Dederich: Chorografisches, die Sladt Cleve beireffend, in den Annulen des liistor. Ver. I., zweites Heft,

S. 248.Lacomblet I. 247.

2. Lac. II. 265.

3. Lac. III. 360.

4. Graf Arnold incorporirte die Pfarrkirche dem Kloster Bedburg, bei welchem sie bis 134C verblieb

5. Von Velsen : Die Sladt Cleve 1846. p. 362.