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3 = Abth. 1, Bildnerei (1868) Bildnerei
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TRIER.

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Taf. LXI.1.

Getriebene Relief-Figur aus Rolhkupfer gleicher Grösse des thronenden Apostels Petrusmit Schlüsseln und Buch im Domschatz zu Trier. Die vertieften Gravuren scheinen zurAufnahme von Emaille bestimmt gewesen zu sein. 12. Jahrhundert. 69

2. 2a. 3.

Ring, Kelch und Patene gleicher Grösse von Gold aus dem Grabe des 1047 gestorbenen

Erzbischofs Poppo von Trier. Die Gebeine des Erzbischofs Poppo wurden 1803 mit denen

des h. Symeon aus der nach Letzterm benannten Kirche innerhalb der Porta nigra nach der

Gervasiuskirche translocirt.

4.

Steinsculptur einer doppeltgeschwänzten Sirene aus dem Museum der Porta nigra. 33"

hoch. Frühromanisch.

5.

Steiusculpluren des segnenden Heilandes mit dem Buche, worin Ego sum A w verzeichnetsteht, und des ebenfalls, aber mit flacher Hand, segnenden Apostels Paulus, dessen Linkeden Rest eines Schwertes hält. Museum der Porta nigra. 11. Jahrh. Höhe 26".

6.

Thürsturz mit flachen Sculpturen, rechts eines Trauben pflückenden Mannes. Museumder Porta nigra. Frühromanisch. 5' 9" lang und 2' 2" hoch.

7.

Bogenfeld eines kleinen Portals mit der Darstellung der Verkündigung und zweier geist-lichen Donatoren , von denen der eine gemäss seines Hirtenstabes ein Bischof ist. Grösse4' 11" lang und 4' hoch. Museum der Porta nigra. Frühgothisch. 13. Jahrhundert. 70

8.

Altchrisllicher Sarkofag von Sandstein, 6'11" lang, 2'7" breit, in den achtziger Jahrendes vorigen Jahrhunderts bei S. Mathias gefunden, zuerst im Besitze der Gräflich Kessel-statt'schen Familie und jetzt Eigenthum der Gesellschaft für nützliche Forschungen. Figür-lichen Schmuck zeigt nur die Vorderseite, und zwar in ziemlich rohem Relief aber geschickterAnordnung, an den Enden zwei mit Blumenwinden beschäftigte, auf umgestürzten Körbensitzende Sclaven, bekleidet mit enganschliessenden Tuniken, in der Mitte die Archeals Vorbild der Auferstehung. Noah begTÜsst mit aufgehobener Rechten, umgeben von

von 1504 und 1628, wie dasjenige des Domprobstes Hugo Kratz von Scharfenstein zumeistbeachtenswerth sind. Letzteres, ein Werk des reichen ital. Manierismus des 17. Jahrh.,ist eine Arbeit von Joh. Kuprecht Hofmann.

69. Vergl. d. Mitth. d. hist.-archäol. Ver. zu Trier I p. 133, wonach das Eelief am Dom aus-gegraben wurde, und ein gleiches aber emaillirtes Exemplar sich bei Texier, Essai sur lesEmailleurs de Limoges. Poitiers 1843, befindet.

70. Für das für Trier so interessante Museum römischer wie christlicher Alterthümer in derPorta nigra giebt es ein 1863 in Trier gedrucktes Verzeichniss. Zu unsrer Lünette ge-hört eine zweite mit der Darstellung der von zwei Donatoren verehrten Muttergottes mit

dem Kinde (No. 127 u. 128).

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