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Der Sanitätsdienst bei den deutschen Heeren im Kriege gegen Frankreich 1870/71
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Beschreibung einer Baracke für 30 Kranke.

Beilagen zn Band I.

Die Hinterseite der Latrine wird in ihrem unteren Theiledurch eine Klappe verschlossen, durch welche ein getheerterKasten, 1'/»' breit, l 1 /»' hoch und 7' lang, der auf Rädern(runden Ilolzscheiben) ruht, unter die Sitze und wieder abge-fahren werden kann. Behufs des Abfahrens und Ausleerenswird der Kasten durch einen auf der Innenseite getheertenDeckel verschlossen.

Vor der Benutzung wird dieser Kasten etwa zur Viertelhöhemit Süvernscher Desinfektionsmasse gefüllt und diese nachBedarf nachgegossen.

Längs der Nord- und Südseite des Gebäudes ist ein etwa2' tiefer Laufgraben mit einem 3' tiefen Sammelloch auszu-graben.

Modifikationen der vorstehend gegebenen Anweisung werdensich für anderweitige Verhältnisse in Bezug auf Verringerung

des Raumes für einige Kranke, auf Vereinfachung der Kon-struktion und Einrichtung leicht ausführen lassen.

Wo gemauerte Sockel wegeu Zeitaufwand oder sonst nichtausführbar sind, genügt die Legung des Schwellwerks bezw.Fussbodens auf gut trockenem, mit Kies und hier namentlichgut mit Kohlenschlacken u. s. w. festgestampften Boden. Injedem Falle ist hier wie dort die Festigkeit und Stabilität desFussbodens besonders zu berücksichtigen. Statt der Fensterbeziehungsweise Thüren sind event. Holzklappen beziehungsweiseVorhänge anzubringen.

Wo Wasserglas resp. Wasserglasfarben zur Dispositionstehen, ist die Baracke mit einem Anstrich derselben zu versehen.

Eine Theeküche, bezw. für Barackenanlagen eine Koch-küche u. s. w., sind in gesonderten einfachen Bretterbuden ein-zurichten.

Beilagen zu Band

zur Beimtzb;

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Die nachfoljgenden Anhalt giGesagten in jede]thunlichst zu err

A. In

1) Barackeinneren Seite derMörtel) mit Ziegegestülpten Verzur AusfüllungfahrungsgemässKoaksasche und !

2) BarackerBenutzung möglicsondern entwederSeiten, welche niesehen wird, odeiäusseren Verschazu sehen, dass dieine ruhende isunten vermieden