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Der Sanitätsdienst bei den deutschen Heeren im Kriege gegen Frankreich 1870/71
Entstehung
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Beilagen zu Band

zu zwölf Betteniesselben.

c, sowie ein schmiede-Gusskreuze.

wählt man am besten

In hygienischer Be-

,ss das Terrain etwas

ich irgend einer Seite

die am Ort vorhen-rifft. Zur Arbeit des,ier und 7 Mann; dielie erste aus 1 Unter-[ann bestehend. (Diebtheilungen sind imitellt, wie sie gleich-

rd rings um dasselbe.I, ein kleiner Grabenen Richtung hin eineit möglichst entferntwird wenn mög-

Betten belegt, sechs1 den Zeltwänden ab-a. 6' in der Mitte desbt.

Zeltwand, die Füsse;n dem dritten und

ca. 6" zu betragen,th eilenden Zwischen-freien Bewegung ge-

bevor der Thau fällt,idleinen gleichmässigSegeltuch zusammen-

Maasse wieder ange-

Verden, so lange nochsteckt, da sich andern-etc. Die Seitentheiler so, dass die ganzen;iden Seiten sichtbar'ffes nach Möglichkeit

uhen und immer (i"fernt liegen, so dass

Beilagen zu Band I.

Beschreibung einer Baracke für 30 Kranke.

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Beilage 96.

Beschreibung

einer im Anschluss an Reservelazarethe zu erbauenden Baracke für 30 Kranke.

Die Lage des Gebäudes ist möglichst so zu orientiren, dassdie eine Längsseite nach Süden oder Südost liegt.

Nachdem auf dem zur Aufstellung der Baracke ausgewählten,möglichst trockenen, durchlässigen und freiem Luftzug gün-stigen Boden die oberste Schicht, namentlich etwa vorhandenerBasen, ausgestochen und mit Sand resp. Kies, Kohlenschlackenoder dergl. verfüllt ist, so dass die Schüttung das umgebendeTerrain um etwa 'A' überragt, erfolgt die Aufführung von dreiReihen gemauerter Sockel zu je 23, welche den Boden um 1'überragen, eine Fläche von 1' im Quadrat haben, in Längs-abständen von 4' und in Querabständen von 10' von Sockelmittezu Sockelmitte. Auf diesen Sockeln ruht eine Querlage von23 sechszölligen Balken, auf welche wiederum eine aus ebensolchen Balken gefertigte Schwelle aufgelegt ist. Als Länge desGebäudes ergeben sich demnach ca. 88', als Breite ca. 21', vondenen im Lichten etwa je 1' abgeht Der Fussboden bestehtaus gut gespundeten Vi zölligen gehobelten Brettern.

Die 10' hohen Kiele der beiden Längsseiten des Gebäudesruhen auf der Schwelle genau den Seitensockeln entsprechend,also 4' von einander entfernt; sie tragen einen aus sechszölligenBalken bestehenden Rahmen und sind unter sich noch durchfünfzöllige Querriegel in der Höhe von 4' und in der Mitte desGebäudes mit je 2 Seitenstreben von 6" verbunden.

Die Verbindung der beiden Längsseiten oben geschiehtdurch 1 Vi zöllige Bohlen, welche, auf die hohe Kante gestellt,je 8' auseinander liegen und mit den Sparren auf jeder Seiteverbolzt sind.

Auf dem Rahmen ist, jedem Stiel entsprechend, also 4' voneinander, ein vierzölliges Sparrenwerk aufgeklaut, dessen Scheitel-linie in der Höhe von 15' über dem Fussboden sich befindet.

Genau in der Mitte des Gebäudes, sowie 8' von beidenEnden entfernt, durchkreuzen sich je 3 Sparrengebinde undbilden so drei die Fachflächen um 1 W überragende Dachreitervon je 8' Seitenlänge.

Der Westgiebel erhält an seiner Mitte eine 4' breite, 7'hohe Thür, der Ostgiebel ein grosses Thor von 10' Höhe und10'Breite. Die Bekleidung der Wände besteht aus ungehobeltenBrettern, welche überstülpt sind.

An den beiden Längsseiten werden je 10 Oeffnungen, 4'breit und 6' hoch, angebracht, die durch je 2 Stiele, einen Quer-riegel und den oberen Rahmen begrenzt sind und somit 4' überdem Boden der Baracke liegen.

An der südlichen Seite erhalten 6 der Oeffnungen Fenstermit Rouleaux, die übrigen 4 dagegen nur Wetter-Rouleaux vonDrillich; an der nördlichen Seite werden alle Oeffnungen mitFenstern versehen, die, oben an Scharniere befestigt, nach aussenverstellbar zu öffnen sind.

Am westlichen Ende des Gebäudes werden zwei 8' breiteund 8' lange einfache Bretterverschläge, jeder durch ein Fenstererhellt, hergestellt, die einen kleinen Korridor von 4' Breite und8' Länge zwischen sich lassen. Der Korridor, in einer Höhevon 7' verschlagen, lässt über sich bis zum Dach hinauf einenRaum, der zur Aufbewahrung von Utensilien benutzt werdenkann. Von jenen Verschlagen dient einer als Aufbewahrungsraumfür Wäsche etc., für die wenigstens vorläufige Unter-bringung der Sachen der aufgenommenen Kranken, der andereals Wohnung für 2 Lazarethgehilfen; letzterer wird zugleichals Geschäftszimmer benutzt; hier werden auch die verordnetenArzneien aufbewahrt.

Der vorgedachte Korridor ist an der Giebelseite durch eine7' hohe, 4' breite verschliessbare Thür, an der Seite nachdem Krankenraum durch einen verschiebbaren Vorhang ab-geschlossen.

Die beiden Flügel des grossen Thores am Ostgiebel öffnensich nach aussen. An der Innenseite des Thores befindetsich eine verschiebbare Portiere von Drillich von grösserenDimensionen.

Das Dach der Baracke, das die Seitenwände um 3', dieGiebelwände um 2' überragt, ist mit aneinanderstossenden ein-zölligen Brettern und mit Dachpappe eingedeckt. Ebenso dieDachreiter, die ein Dach tragen, das die Stützen 1'überragt. Dieseitlichen Oeffnungen derselben bleiben offen.

Bei grosser Sommerhitze ist die Dachpappe weiss zu tünchen.

Die Latrine wird in einen besonderen Ausbau an der Nord-ostecke der Baracke verlegt. Der letzte Fächer der Nordwandführt durch eine Thür in einen 3' breiten, i 1 // langen über-dachten Korridor,' der durch zwei 6 bis 7 Fuss über demBoden eingeschnittene, verschliessbare Luken Licht und Lufterhält.

Eine zweite Thür führt in den 6' breiten, 8' langen, 7'hohen Latrinenraum, der, wie auch der Korridor, auf eben solchemgemauerten Sockel, wie die Baracke selbst, ruht, durch kleineFenster erhellt wird und zwei mit Deckeln verschliessbare Brillenenthält.

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