kommandirenden fabis zum l.Nov,Medizin zur D
i welchen ein gigkeit gelangte, geniber 1870 Veivom 3. Januar bäsehe Ambulan,ndeu Kriegslazarefcaarethe unterstüfete,fce mit Hilfe Schweiten wurden grör Rest vom Sd,«,.;.')
ihilfen an Geld wiwüschen Vereins zurorden, widmete sielul Unterhaltung vonuf Deutschem BodeTrier, Saarbrücken. 2 )innheim; 4 ) in Frankder Französische!.S.159),LaChapeDe, Pouilly snr Meuse»eliefen sich auf etwa
iherzogthums Luxem.
instand, ca.300000
ndernng der Kriege
e wurden theils dendz und Sedan, theil-diauplatzes zugeführtich Französische V»gäbe von Metz An:Aerzte und Wundrere Apotheker will-hlacht bei Spieheren,
ete und unterhielt inim In- und Auslande•el hon, von welchenlern Boden befanden
La Chapelle s. E.)S. 364.
Band I.
III. Abschnitt: Die internationale freiwillige Krankenpflege.
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. ,. em | die Mehrzahl in Folge des Ganges der Ereignissei', Französische Krankenpflege unterstützten. In demd . a kcnlazareth zu Saarbrücken 1 ) und in Trier kam Bel-,•.,],,< Personal und Material zur Verwendung; ebenso• Keltischer Arzt nebst Gehilfen in dem Lazareth zu
V lkenbei'o-. Das Centralmagazin zu Brüssel errichtete,■ ,. Filiale in Aachen, aus welcher die Hospitäler inAachen und Umgegend, sowie die dortigen Gefangenen-
1 ,r P L- mit Beihilfen versehen wurden. Die Gesammtaus-
»ben des Vereins betrugen 69 741 Thaler.
5. Oesterreich.
In Wien bildete sich bei Beginn des Krieges einDeutsches Hilfskomitee zu dem mehr nationalen Zweck,Jie Deutsche Sanitätsverwaltung durch persönliche undmaterielle Hilfsleistung zu unterstützen. Dasselbe entsendete-n"leich vier der ersten Operateure Wiens auf den Kriegs-schauplatz, später 15 barmherzige Schwestern in die Laza-rethe von Hanau. Das Ergebniss seiner Sammlungen beliefsich auf 41300 Gulden baar und etwa ebensoviel inXaturalgaben.
Daneben entfaltete der Oesterreichische patriotischeHilfsverein eine ausgedehnte internationale Wirksamkeitim Interesse beider kriegführenden Parteien, indem der-selbe Geld und Verbandgegenstände in bedeutenden Mengentheils den Deutschen, theils den Französischen Vereinen,Üieils der internationalen Agentur ■ in Basel übermittelte.Zwei hervorragende Chirurgen wurden als Delegirte desVereins der Deutschen, zwei andere der FranzösischenSanitätsverwaltung zur Verfügung gestellt. 2 )
Desgleichen wirkte der Hilfsverein für das KönigreichBitumen durch Geld und Beschaffung von Lazarethbedürf-nissen zum Vortheil beider Nationen.
6. (ji'ossbi'itannien.
Schon die Uebersicht über die der Deutschen frei-willigen Krankenpflege aus dem Auslande zugegangenenUnterstützungen lägst die hervorragende BetheiligungGrossbritanniens an der internationalen Krankenpflege imKriege 1870/71 erkennen. Ein grosser Theil der dorterwähnten Beiträge war durch Deutsche Komitees beschafft.Ausserdem aber wirkte der Britische nationale Vereinzur Pflege etc. seinerseits in ausgedehnter Weise.89898 Pfd. St. hat der Verein in nahezu gleichen Theilenden Hilfsvereinen beider kämpfenden Völker zugewendet,einschliesslich der 40 000 Pfd. St., welche zur Hälfte demArmee-Oberkommando der Deutschen Heere vor Paris,zur Hälfte mit Erlaubniss des Letzteren der eingeschlossenenHauptstadt zur Verwendung für Sanitätszwecke überbracht
') Vergl. 8. 356.
2 ) Einer derselben, Dr. v. Mundy, richtete in St. Cloud eineAmbulanz ein.
wurden. Ende August engagirte das Komitee 40 Chirurgenund entsprechendes Unterpersonal, welche in der Anglo-Ainerikanischen Ambulanz 1 ) zu Sedan und Balan, in demBarackenlazareth zu Darmstadt, 2 ) in einem andern Eng-lischen Lazareth zu Saarbrücken 3 ) selbstständige Thätigkeitübten. 62 andere Chirurgen, 16 als Krankenpflegerinnenthätige Damen und 32 Pfleger wirkten vereinzelt inDeutschen und Französischen Hospitälern, welche zugleichaus reich ausgestatteten Englischen Depots mit Materialjeder Art versehen wurden. 4 )
Knglisohe Krankenzelte, vom Hilfsverein zu Londonüberwiesen, kamen insbesondere in Neuwied, 5 ) Bingen 8 )und Köln 7 ) zur Verwendung.
Auch den Kriegsgefangenen beider Nationen widmeteder Verein seine Fürsorge.
Seitens des Englischen Kriegsministeriums wurde dieauf "200 Mann berechnete, weiterhin aus den Vereinsdepotsunterstützte „Woohvich - Ambulance" ausgerüstet, welchezuerst ein Lazareth in St. Germain etablirte, sodannwährend des Feldzuges an der Loire Deutschen Truppen-theilen zugetheilt war. 8 )
7. Russland.
Der Bussische Verein zur Pflege etc. entsandte zweiDelegirte mit reichen Geldmitteln nach dem Kriegsschau-platze, unterhielt 33 Aerzte während verschieden langerZeit und Hess 16 Materialientransporte nach Basel (6),Brüssel (4), Frankreich (3) und Deutschland (3) gelangen.Seine Ausgaben für internationale Hilfszwecke beliefensich auf tri 176 Bubel. 9 )
8. Italien.
Eine Kolonne von Aerzten aus Turin begab sieh unterVermittelung der Baseler Agentur nach Paris und wurdeauf Französischer Seite in einer von der societe de secoursausgerüsteten Ambulanz verwendet. 10 ) Die seitens desItalienischen Centralkomitees geplante Errichtung eigenerAmbulanzen unterblieb, weil es zweifelhaft war, ob die-selben Verwendung linden wurden. Ihre Hilfsmittel sandtendie Italienischen Vereine überwiegend an die Baseler-Agentur, mit welcher sie in ununterbrochener A r erbindungstanden. 11 )
') Vergl. S. 412, Anmerkung 6. — Diese Ambulanz ist im3. Kapitel dieses Bandes mehrfach erwähnt. Siehe insbesondere S. 145,153, 154, 214 und 529.
*) Vergl. S. 356. — 3) Ebendaselbst
4 ) Vergl. sc. B. S. 194 (Lazareth in Dury und Hebecourt).
5) Vergl. S. 367. — ") Vergl. S. 331.
') Vergl. S. 332. — ») Dieselbe ist 8. 206 erwähnt.8 ) Betreffs der von Ihren Majestäten dem Kaiser und der Kaiserinvon Russland geschenkten Krankenzelte siehe S. 368.W) Vergl. S. 412, Anmerkung 6.
u ) Die Italienische Regierung stellte ein neutrales Hospitalschiffin Dienst. Vergl. Bulletin international vom Januar 1871 No. 6, S. 108.
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