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Der Sanitätsdienst bei den deutschen Heeren im Kriege gegen Frankreich 1870/71
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III. Abschnitt: Zelte und Baracken in Deutschland

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kleineren Lokj ar en bis dahin zwei Baracken fertig geworden, aber

11 der Nähe ^ u j c ht mit innerer Einrichtung versehen.

> welches anjj g euu Abmärsche des Haupt-Feldspitals wurden die

Pen dienen so] aUä gebauten Baracken der Obhut der Stadt übergeben,

in entsprechd mtlicke aber durch einen heftigen Orkan in der Nacht

?engebälkes ^.27. Oktober 1870 zerstört; der Wiederaufbau

tung)zuKraü terblieb, die Trümmer wurden öffentlich versteigert,

azeitig die | pj e Einrichtung des Trockenhauses der Zuckerfabrik

iine Holzbai, tte einen Kostenaufwand von 2161 fl. 5 kr. = 3704 M.

r Anhöhe m, pf die Abrüstung einen solchen von 37 fl. 13 kr.

der Eiseal $ M. 80 Pf. bedingt; die Herstellungskosten der

5. August ferj m&en betrugen für die erste durch die Stadt erbaute

) Feldbetten ffao ke 2384 fl. 17 kr. = 4087 M. 38 Pf.; für die

?t noch Hg, iden an deren Baracken: 3994 fl. = 6846 M. 91 Pf. Der

" en - r [ fl5 f ur die versteigerten drei Baracken belief sich aufge eines grosse^ fl. 24 kr. = 3370 M. 31 Pf.:en zu je 50;l die Hersteie möglichstahreszeit h520 cm cepulvertemle Baracke In

lag hohl

die ihrerseitsider der 1

einfache ainden je 16und 0.6omf stumpf gel;edeckt, hatte'.90 m lange

Seitenwändess drei Eilen Haupteiiand mit Tor

ngsum mit

b. Vereinslazarethe.

1. Barackenlazareth zu Lichterfelde.

Als Annex zu den Berliner Lazarethen ist das von

5 m, eineH n Berliner Lokalverein der Stadtbezirke 4154 ge-riete Barackenlazareth in Lichterfelde bei Berlinbetrachten, welches dem Reservelazareth in der Garde-goner-Kaserne attachirt war.Dasselbe lag in einer

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i4..

>el von 5.5 m;nere bildete ei;n in einerjgenüberliegei

und Gestelle ^Parkanlage aufoekenem, sandigemnden und bestandBser einem Hausewelchem sich nebeneaus, WohnungenKüche 72 Kranken-en befanden, auseimit dem Hause undireinander durch«n gedeckten GangVerbindung ste-hen Baracken,ieselben enthieltenen dem Kranken -16 bezw.Betten je einen

lfbretter füllIn grösserer 1idlichinacmin«gt. Küche Ilen untergelier Baracken I1 des Haupt-I|es zur Folge k

ärterraum, eine Badestube und zwei Müller-Schuer'seheehtstühle. Die Bauart entsprach im Allgemeinen der kriegs-|nisteriellen Vorschrift. Ausserdem stand ein KrankenzeltVerfügung.

Die Belegung begann am 31. August 1870 und währteEnde Juli 1871.

Im Winter wurde eine zweite Verschalung der Wändegebracht, und dieselben aussen mit Dachpappe benagelt.tels vier eiserner Schüttöfen gelang es bei einem täg-

lichen Gebrauch von 2 l /-j Tonnen Koaks und 1 ZentnerKohlen in der grösseren Baracke genügende Wärme zuerzeugen. Die kleinere Baracke dagegen uiusste der Kältewegen vom Dezember bis Ende März ausser Gebrauchgesetzt werden.

2. Barackenlazareth zu St. Johann-Saarbrücken.

(Yergl. Zeichnung 16.)

Grössere Ausdehnung hatte das als Annex des Reserve-lazareths Saarbrücken auf Kosten des Centralkomiteesder Deutschen Vereine in Berlin durch das Personal derBergwerksdirektion (BaurathNeufang) errichtete Baracken-lazareth in St. Johann.

Das im August 1870 erbaute, am 1. September fertig-gestellte Lazareth No. I lag am östlichen Ende vonSt. Johann zwischen Gärten an der Saarbrücken-MainzerLandstrasse auf durchlässigem Kiesboden und umfasste10 Krankenbaracken nebst einer Verwaltungsbaracke, welchein zwei Reihen in der Art angeordnet waren, dass die öst-liche Reihe aus dem in der Mitte liegenden Verwaltungs-gebäude und 4 Krankenbaracken, die westliche aus6 Krankenbaracken bestand. Die Breite der Strassezwischen den Baracken betrug etwa 6.27 m. Die einzelnenBaracken jeder Reihe standen rechtwinklig zur Strasse,einander parallel, etwa 9.4 m von einander entfernt, undwaren in der Längsrichtung etwas gegen einander ver-schoben, so dass dieganze Reihe eine etwasschrägeRichtung hatte..3 Zu einander waren dieS beiden Reihen so an-g geordnet, dass jede'o Baracke einer ReiheM einem Zwischenraum^ der andern Reihe ge-<u genüberstand.| Etwas entfernter lagg das Leichenhaus undein zum Glühen derfür die Erdklosetsnöthigen Gartenerdebestimmter Ofen.

Nachträglich wurdennoch drei weitereKrankenbaracken hinzugefügt. Die Baracken standen mitder Längsrichtung ungefähr von 0W, waren 15.7 m lang,6.27 m breit und auf 20 Betten berechnet, aber nur mit 18ausgestattet. Die Wandhöhe betrug 2.5m, die Dachhöhe 2.im;der Fussboden lag 62 cm über dem gut drainirten Terrain;die Wände waren aus einfachen ungehobelten Brettern her-gestellt und besassen jederseits, etwa 1.5 m über dem Boden,8Fenster zu 94 cm im Quadrat, welche zu je zw r eien zusammen-gesetzt waren und durch Stellstangen beliebig weit geöffnet

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(Nach Neufang'.]Zeichnung 16. Barackenlazareth St. Johann-Saarbrücken.a Verwaltungsbaracke. b Krankenbaracken. c Leichenhaus.